Elfmeter-skandal in wolfsburg: wurde kane manipuliert?
Ein Schockmoment für den FC Bayern und seine Fans: Harry Kane, der sonst alles andere als ein Nervenprotz ist, vergab am Samstag in Wolfsburg seinen ersten Bundesliga-Elfmeter. Doch was im ersten Moment als Ausrutscher des Top-Stürmers abgetan wurde, wirft nun schwerwiegende Fragen nach Manipulation und unfairer Spielpraxis auf.

Belocian's fragwürdige geste
Die Bilder, die Sky im Rahmen der Halbzeitpause zeigte, sind alarmierend: Wolfsburgs Jeanuël Belocian scheint den Elfmeterpunkt bewusst mit dem Fuß zu zertrampeln. Kurz darauf rutscht Kane bei seiner Ausführung ab und schießt den Ball knapp neben das Tor. Eine reine Verkettung unglücklicher Umstände oder steckt mehr dahinter?
Lothar Matthäus, ehemaliger Nationalspieler und Sky-Experte, äußerte sich sichtlich irritiert: „Wenn der Schiedsrichter das nicht sieht… Der steht ja auch so ein bisschen teilnahmslos. Alles wartet auf den VAR. Dann mach ich halt nochmal ein kleines Löchlein rein.“ Nach Sicht der Wiederholung fügte er hinzu: „Da rutscht er weg und schaut auch gleich nach hinten. Da war doch was! Vielleicht hat da irgendeiner ein Loch in den Rasen getreten.“ Die Andeutung ist klar: Wurde der Rasen manipuliert, um Kane den Sieg zu nehmen?
Auch Sky-Expertin Julia Simic zeigte sich besorgt: „Es ist absolut unfair. Das sollte man nicht machen. Ich weiß aber nicht, ob es dafür ausschlaggebend war.“ Die Szene erinnert schmerzhaft an Dezember 2015, als Marwin Hitz in Köln den Elfmeterpunkt ebenfalls beschädigte, was dazu führte, dass Anthony Modeste ausrutschte und der Torwart parieren konnte.
Die Frage, die sich nun stellt: War Belocian's Aktion ein spontaner Ausrutscher oder eine kalkulierte Taktik, um den FC Bayern zu ärgern? Die Bundesliga-Liga muss diesen Vorfall umgehend untersuchen und sicherstellen, dass solche fragwürdigen Praktiken zukünftig keinen Platz haben. Die Integrität des Spiels steht auf dem Spiel. Eine Strafmaß gegen Wolfsburg könnte unvermeidlich sein, sollte sich der Verdacht bestätigen.
