Elche kämpft um die liga: sarabia glaubt an den sieg!

Die Luft wird dünner in der Liga, und für Elche geht es um das nackte Überleben. Trainer Eder Sarabia hat vor dem entscheidenden Duell gegen Getafe am Sonntag (19:00 Uhr) seine Mannschaft mit einer Botschaft der Zuversicht gestärkt: „Es liegt an uns selbst.“ Ein Satz, der in der angespannten Situation mehr als nur leere Worte sein dürfte.

Die dynamik stimmt – jetzt muss sie zuhause stimmen

Die dynamik stimmt – jetzt muss sie zuhause stimmen

Sarabia betonte die positive Entwicklung des Teams in den letzten Spielen. „Wir holen viele Punkte und haben letzte Woche ein starkes Spiel gezeigt. Der nächste Schritt ist, diese Leistung vor unseren eigenen Fans zu wiederholen.“ Die Atmosphäre im Estadio Martínez Valero könnte am Sonntag entscheidend sein, denn die Unterstützung der Fans ist bekanntlich ein unschätzbarer Vorteil.

Doch es gibt auch Schattenseiten. Die Sperre von Sarabia nach seiner roten Karte in Sevilla wirft einen weiteren Schatten auf die Vorbereitung. Der Verein arbeitet fieberhaft daran, die Sperre aufzuheben, da Sarabia selbst vehement bestreitet, den Schiedsrichter in diesem Tonfall angesprochen zu haben. „Was im Protokoll steht, entspricht nicht dem, was passiert ist“, so der Coach.

Personell muss Sarabia einige Ausfälle verkraften. Yago, Adam, Petrot und Aleix Febas fallen aus, während André Silva und Rafa Mir trotz Beschwerden voraussichtlich auflaufen werden. Sarabia kündigte Veränderungen in der Startelf an, betonte aber, dass es sich dabei nicht um reine Rotationen, sondern um taktische Entscheidungen handele, um den Spielern die Möglichkeit zu geben, sich zu beweisen.

Die Entschuldigung von Petrot nach seiner roten Karte gegen Betis wurde von Sarabia positiv aufgenommen. „Er hat sich entschuldigt, aber das muss er nicht, denn solche Dinge können passieren“, erklärte der Trainer, der damit die Bedeutung der Kameradschaft im Team unterstreicht.

Die Anspannung ist greifbar, aber Sarabia scheint sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Er räumte ein, die Ergebnisse der Konkurrenz im Blick zu haben, betonte aber, dass der Fokus auf dem eigenen Spiel liegen muss. „Wir wollen gegen Getafe gewinnen – das ist unsere Realität.“

Auch wenn die Schiedsrichterleistungen in der Vergangenheit für Unmut sorgten, will sich Sarabia nicht von negativen Gedanken überwältigen lassen. „Ich erwarte nur, dass sie am Sonntag die richtigen Entscheidungen treffen.“

Getafe wird zweifellos eine schwere Aufgabe sein. Sarabia lobte das Team von Quique Sánchez Flores und betonte dessen taktische Finesse. „Es ist eines der erkennbarsten Teams der Liga und hat mehr Fußball als viele denken.“

Die Bedeutung des Mannschaftsgeistes wurde durch die Worte von Febas, dem designierten Kapitän, unterstrichen. Seine spontane Pressekonferenz am Vortag zeige die Stärke des Teams. Sarabia betonte, dass die mentale Stärke entscheidend sein wird. „Das Team ist bereit – das ist das Wichtigste.“

Am Ende appellierte Sarabia an die Fans: „Es geht nicht um einzelne Spieler oder Taktikänderungen, sondern darum, was wir gemeinsam erreichen können.“ Die Verbindung zwischen Mannschaft und Fans muss gestärkt werden, um in dieser entscheidenden Phase der Saison erfolgreich zu sein. Denn eines ist klar: Elche braucht die Unterstützung seiner Anhänger, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Hoffnung stirbt zuletzt – und in Alicante lebt sie noch.