Ekitiké kehrt zurück nach paris – kann er jetzt überzeugen?

Paris, Frankreich – Der frühere Hoffnungsträger Hugo ekitiké ist zurück. Nach einem holprigen Start beim Paris Saint-Germain, einer Leihgabe zu Eintracht Frankfurt und einer enttäuschenden Saison beim Liverpool FC kehrt der Stürmer nun in die französische Hauptstadt zurück. Ob er diesmal den Durchbruch schafft, steht jedoch in den Sternen.

Ein teurer fehlkauf?

Der Transfer von ekitiké zum PSG war einst ein Coup, der dem Verein versprach, die Star-Offensive mit Messi, Neymar und Mbappé zu verstärken. Für rund 30 Millionen Euro wurde er schließlich verpflichtet, nachdem er zuvor bereits ausgeliehen war. Doch die Erwartungen blieben unerfüllt. Luis Enrique schenkte ihm kaum Einsatzzeit, woraufhin er für eine Saison an die Frankfurter Eintracht ausgeliehen wurde.

Dort avancierte ekitiké unter Oliver Glasner zu einer echten Torwaffe. In 64 Spielen erzielte er 26 Tore und bereitete 14 weitere vor. Dieser Erfolg katapultierte ihn in den Fokus des Liverpool FC, der ihn im Sommer für stolze 95 Millionen Euro abkaufte. Eine Summe, die im Nachhinein als übertrieben erscheint, insbesondere angesichts seiner Leistungen auf der Insel.

„Er war zu jung für PSG“, so ein Bericht von Vitinha, der damals ebenfalls im Team spielte. „Es war nicht das richtige Umfeld für ihn. Jetzt ist er Nationalspieler und hat sich stark verbessert.“

Die eintracht-schule

Die eintracht-schule

Die Frankfurter Eintracht hat sich in den letzten Jahren einen Ruf als Förderer junger Talente erworben. Spieler wie Haller, Jovic, Kolo Muani und Marmoush profitierten von der Chance, sich in der Bundesliga zu beweisen und wurden anschließend mit Gewinn verkauft. ekitiké reiht sich nahtlos in diese Reihe ein. Markus Krösche, der Sportdirektor der Eintracht, betonte: „Er ist einer der interessantesten Stürmer auf dem Markt. Wenn sich ein Spieler schneller entwickelt als wir, lassen wir ihn gehen.“

Seine Zeit in Liverpool war von Verletzungen und einer fehlenden Integration geprägt. Trotzdem gelangen ihm in 17 Spielen 17 Treffer und sechs Assists. Deschamps, der französische Nationaltrainer, scheint von seinem Potenzial überzeugt und beruft ihn regelmäßig in den Kader.

Die bewährungsprobe in paris

Die bewährungsprobe in paris

Nun kehrt ekitiké zurück in die französische Hauptstadt, wo er eine zweite Chance erhält. Ob er sich gegen die Konkurrenz durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Die Erwartungen sind hoch, und er muss beweisen, dass er den hohen Preis wert ist, den der PSG für ihn bezahlt hat. Die Statistiken zeigen, dass er in der Champions League noch Luft nach oben hat: Er hätte bereits sechs Tore erzielen müssen, traf aber nur dreimal. Zudem ist er mit zehn vergebenen Chancen in dieser Saison der Spieler mit den meisten Fehlversuchen, gleichauf mit Vinicius und Gyökeres.

Doch Ekitiké ist sich seiner Stärken bewusst. Seine Fähigkeit, auf den Flügel auszuweichen, seine Intelligenz im Spiel und seine technische Finesse machen ihn zu einem vielversprechenden Kandidaten, der Kylian Mbappé perfekt ergänzen könnte. „Er ist einer der besten Spieler, mit denen ich je gespielt habe“, lobte Mbappé, der einst mit Ekitiké das Trikot von PSG trug.

Die Geschichte von Hugo Ekitiké ist noch lange nicht zu Ende geschrieben. Sein Rückkehrer nach Paris ist eine neue Chance, seine Karriere neu zu beleben und endlich sein volles Potenzial auszuschöpfen. Ob er diesmal erfolgreich sein wird, wird die Saison zeigen.