Eißmann leitet frauen-em 2029: dfb-experte übernimmt schlüsselrolle

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Jürgen Eißmann zum neuen Geschäftsführer der EURO GmbH ernannt. Eine Entscheidung, die im deutschen Fußball für Aufsehen sorgt, denn Eißmann wird maßgeblich die Organisation und Durchführung der Frauen-Europameisterschaft 2029 verantworten – ein Mammutprojekt, das das Land in drei Jahren vor eine Mammutaufgabe stellt.

Ein kreis schließt sich: rückblick auf die wm 2011

Für Eißmann, der seit 2008 im DFB-Umfeld tätig ist, ist die Berufung eine Art Rückkehr zu den Wurzeln. „Ich bin vor 18 Jahren beim DFB angefangen, als es um die Vorbereitungen für die Frauen-WM 2011 ging“, erklärte der 43-Jährige. Diese Erfahrung, gepaart mit seiner Expertise, macht ihn zu einer idealen Besetzung für die anstehende EURO.

Die Zusammenarbeit mit der UEFA wird dabei von zentraler Bedeutung sein. Eißmann betonte, er werde sein gesamtes Können einbringen, um mit seinem Team und den europäischen Partnern ein unvergessliches Fußballfest zu veranstalten. Die EM 2024, an der Eißmann ebenfalls beteiligt war, dient als wichtige Blaupause, auch wenn die Anforderungen an eine Frauen-EM in vielerlei Hinsicht abweichen.

Dfb-ziel: eine million fans im stadion

Dfb-ziel: eine million fans im stadion

DFB-Vize-Präsidentin Heike Ullrich äußerte sich begeistert über die Ernennung: „Jürgen Eißmann ist ein ausgewiesener Experte für die Durchführung von Fußball-Großveranstaltungen. Wir wollen eine Million Fans in den Stadien begrüßen und ein ähnlich großartiges Fest feiern wie bei den Männern vor zwei Jahren.“ Das ist ein ambitioniertes Ziel, das eine perfekte Organisation und ein attraktives Programm erfordert. Eißmanns Erfahrung wird dabei entscheidend sein.

Die Herausforderungen sind enorm. Neben der logistischen Planung, der Sicherheit und der Unterhaltung der Fans gilt es auch, ein breites Bewusstsein für den Frauenfußball zu schaffen und die Begeisterung für die EM 2029 zu entfachen. Und nicht zu vergessen: Die Kosten müssen im Rahmen bleiben, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen.

Die Ernennung von Eißmann signalisiert den Willen des DFB, die Frauen-EM 2029 nicht nur erfolgreich, sondern auch nachhaltig zu gestalten – ein Fest für den deutschen Fußball und ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Frauenfußballs in Europa.