Eishockey-schock: deutschland demoliert bei wm!

Zürich – Ein Debakel, ein Fiasko, eine Katastrophe! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz eine historische Klatsche kassiert und gegen die Gastgeber mit 1:6 die Segel streichen müssen. Nach drei Spielen ist der Traum vom Viertelfinale jenseits von Gut und Böse.

Die offensive versagt, die abwehr bröckelt

Was war das für eine Vorstellung der DEB-Auswahl? Ein Spiel ohne Leidenschaft, ohne Kampfgeist, ohne erkennbare Taktik. Die Schweizer, angeführt von Kapitän Roman Josi und ihren sechs NHL-Stars, demonstrierten über weite Teile des Spiels ihre Überlegenheit. Die deutsche Offensive wirkte harmlos, die Abwehr war ein Sieb.

Ein Blick auf die Zahlen lügt nicht: Nur zwei Treffer in drei Spielen – das ist die schlechteste Tor-Ausbeute des Turniers. Die deutsche Mannschaft schaffte es kaum, Torchancen zu kreieren, während die Schweizer mit scheinbar müheloser Eleganz das deutsche Tor unter Beschuss nahmen.

Das mitteldrittel – der albtraum

Das mitteldrittel – der albtraum

Doch der eigentliche Schock kam im zweiten Drittel. Nach ausgeglichenem ersten Abschnitt folgte ein Zusammenbruch, der demütigend war. Zwei Überzahlspiele, zwei vergebene Chancen, um in Rückstand zu kommen. Stattdessen schlug die Schweiz zu – doppelt und dreifach. Denis Malgin traf in deutschem Powerplay, ein Signal des Untergangs. Andrighetto und Bertschy erhöhten binnen 35 Sekunden auf 0:3. Der Bundestrainer verzichtete auf eine Auszeit, ein fataler Fehler. Nico Hischier und Josi vollendeten dann die Demütigung im Mitteldrittel.

Jonas Stettmer, der anstelle von Philipp Grubauer im Tor stand, konnte wenig ausrichten. Er hielt, was er konnte, gegen einen Gegner, der in Topform war. Die deutsche Mannschaft wirkte von der Energie des Gegners regelrecht gelähmt.

Die zukunft des deutschen eishockeys?

Die zukunft des deutschen eishockeys?

Die Niederlage gegen die Schweiz wirft einen langen Schatten auf die Zukunft des deutschen Eishockeys. Ein Jahr vor der Heim-WM 2027 ist die Euphorie verflogen. Die Spieler müssen sich jetzt fragen, was schief gelaufen ist. Der Trainer muss Antworten geben. Die Fans müssen sich fragen, ob die Investitionen in den deutschen Eishockey-Nachwuchs Früchte tragen werden. Die Aufgabe ist enorm, aber nicht unmöglich.

Die kommenden Spiele gegen die USA, Ungarn, Österreich und Großbritannien werden entscheidend sein. Doch mit der heutigen Leistung ist der Traum vom Viertelfinale in weiter Ferne. Die Wahrheit ist brutal: Deutschland muss sich neu erfinden, wenn das Team auch nur eine Chance haben will, bei der Heim-WM erfolgreich zu sein.