Eishockey-ladies dominieren schweiz: erster test ein klarer erfolg!
Kaufbeuren tobte! Die deutschen Eishockey-Frauen haben im ersten von zwei Testspielen gegen die Schweiz einen überzeugenden Sieg gefeiert und damit ein starkes Signal an die Konkurrenz gesendet. Mit einem deutlichen 5:1 (3:0, 0:1, 2:0) Erfolg demonstrierte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod seine Ambitionen vor dem Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft.

Junge talente überzeugen beim souveränen auftritt
Der Sieg war mehr als nur ein Erfolgserlebnis; er bot auch die Chance, eine Reihe junger Spielerinnen aus der U18-Nationalmannschaft zu integrieren. Diese erhielten ihre Chance und zeigten, dass sie bereit für den Sprung in die Spitze sind. Mathilda Heine, Anna Rose und Tabea Botthof trafen bereits in der ersten Spielhälfte, was die Weichen für einen komfortablen Sieg stellte. Celina Haider und Emily Nix sorgten dann in den Schlussminuten für den Endstand.
„Es war ein wichtiger erster Schritt für einige Spielerinnen, die zum ersten Mal in dieser Atmosphäre vor den Fans spielen durften“, erklärte MacLeod nach dem Spiel. „Diese Erfahrung wird ihnen mit Sicherheit weiterhelfen, wenn es auf die WM in Dänemark im November zugeht.“ Die drei PWHL-Profis Laura Kluge, Sandra Abstreiter und Nina Jobst-Smith fehlten zwar noch im Aufgebot, da sie weiterhin in ihren jeweiligen Ligen aktiv sind. Auch die Welcke-Zwillinge Lilli und Luisa, die an der Boston University studieren, konnten nicht mitwirken.
Die Leistung der jungen Spielerinnen ist ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft des deutschen Eishockeys. Mit der nächsten Generation an talentierten Spielerinnen im Rücken kann man optimistisch in die bevorstehende WM blicken.
Und es gibt noch mehr! Während die Damen sich in Kaufbeuren durchsetzten, wird auch das Männerteam am heutigen Abend gegen die Slowakei antreten. Der DFB-Auswahl steht ebenfalls ein Doppelpack gegen die Slowakei bevor – ein weiteres Testprogramm, um sich für die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten. Die Adler Magdeburg müssen sich derweil mit einer anhaltenden Negativserie gegen die Eisbären Berlin auseinandersetzen, die jedoch offenbar keine Panik auslöst.
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