Eishockey-damen träumen von olympia-medaille – macleod gibt hoffnung
- Olympische spiele mailand/cortina: deutsche eishockey-frauen mit medaillenambitionen
- Historischer rückblick: bisherige erfolge und herausforderungen
- Neue mentalität und wachsender erfolg
- Nachwuchspotenzial als hoffnungsträger
- Mathilda heine: ein juwel im deutschen team
- Spielplan und erste herausforderungen
- Aktuelle nachrichten aus der eishockey-welt
Olympische spiele mailand/cortina: deutsche eishockey-frauen mit medaillenambitionen
Bundestrainer Jeff MacLeod sieht die deutschen Eishockey-Frauen bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo in der Lage, eine historische Leistung zu erbringen. „Für jeden, der teilnimmt, ist es der Traum, eine Medaille zu gewinnen. Wenn wir als Team gut performen, ist das möglich“, so der kanadische Trainer gegenüber dem RND. Die Vorfreude auf das Turnier ist groß, und die Mannschaft bereitet sich intensiv auf die bevorstehenden Herausforderungen vor.
Historischer rückblick: bisherige erfolge und herausforderungen
Bislang gab es für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft noch keine olympische Medaille. Das beste Ergebnis war ein fünfter Platz bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin. Diese Statistik soll nun endlich durchbrochen werden. Die Mannschaft arbeitet hart daran, die Lücke zu den etablierten Eishockey-Nationen zu schließen und eine neue Ära im deutschen Fraueneishockey einzuleiten.
Neue mentalität und wachsender erfolg
Laut MacLeod ist die neue Erfolgsgier im deutschen Fraueneishockey der Schlüssel zur aktuellen Entwicklung. „Wir sind glücklich darüber, dass wir konstanter werden und eine gewisse Gewinnermentalität aufgebaut haben, zum Beispiel beim Deutschland Cup oder in der Olympia-Qualifikation“, erklärt der Bundestrainer. Diese positive Entwicklung ist ein wichtiges Fundament für die kommenden Spiele.
Nachwuchspotenzial als hoffnungsträger
Im Kampf gegen die Dauerdominatoren USA (10 WM-Titel) und Kanada (13 WM-Titel) sieht MacLeod vor allem im deutschen Nachwuchs vielversprechendes Potenzial. Besonders hervorzuheben ist die junge Mathilda Heine, die mit gerade einmal 16 Jahren die jüngste Athletin im deutschen Olympia-Aufgebot ist. Ihre Fähigkeiten und ihr Eishockey-IQ werden von MacLeod hoch geschätzt.
Mathilda heine: ein juwel im deutschen team
„Sie verfügt über einen hohen Eishockey-IQ und ein gutes Skillset“, lobt MacLeod die Stürmerin. „In den vergangenen zwölf Monaten hat sie viel Zeit investiert, um körperlich stärker, fitter und athletischer zu werden.“ Heine ist zudem vielseitig einsetzbar und kann auf verschiedenen Positionen überzeugen, was sie zu einer wertvollen Ergänzung für das Team macht.
Spielplan und erste herausforderungen
Die deutschen Eishockey-Frauen starten am Donnerstag gegen Schweden (12.10 Uhr/ZDF) in die Olympischen Spiele. Weitere Gegner in der Vorrunde sind Japan (07. Februar), Frankreich (09. Februar) und Gastgeber Italien (10. Februar). Der Weg ist zwar herausfordernd, aber die Mannschaft ist bereit, alles zu geben, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Aktuelle nachrichten aus der eishockey-welt
Neben den Olympischen Spielen gab es auch in der NHL Niederlagen für Draisaitl und seine Kollegen. Das erste Training des deutschen Eishockey-Frauenteams für die Olympischen Spiele fand bereits statt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und das Team ist hochmotiviert, bei den Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo Geschichte zu schreiben.
