Eisbären schmeißen torhüter-riege komplett um – rodrigue soll neue nummer eins werden
Die Eisbären Berlin zünden den nächsten Knaller: Nach Stettmer und Hildebrand rauscht auch noch der Nachfolger durch die Gerüchteküche – Olivier Rodrigue aus Rockford soll zwischen den Pfosten die Ruhe bringen, die in der Playoff-Hölle zuletzt gefehlt hat.
Rodrigues nhl-traum blockiert noch den weg nach berlin
Der Kanadier hat zwei NHL-Einsätze im Gepäck, doch das reicht ihm nicht. Chicago hält die Rechte, und der 25-Jährige pokert um einen One-Way-Deal. Die Eisbären wissen: Wer zu lange wartet, verliert. Deshalb arbeitet Sportdirektor Stephane Richer parallel an einer Alternative, falls Rodrigue doch in Nordamerika bleibt.
Berlin hat die Rechnung ohne die Verletzung gemacht, die Rodrigue 2025 in Astana stoppte. Die KHL-Erfahrung war kurz, die Diagnose bitter: Adduktorenzerrung, Vertrag aufgelöst. Seitdem jagt er in der AHL seine Form, 92,3 Prozent Fangquote sprechen eine deutliche Sprache. Die Eisbären haben die Zahlen gecheckt, jetzt wollen sie den Spieler sehen.

Neffin als zweiter mann – mehr als nur backup
Mit Jonas Neffin steht bereits der deutsche U20-Europameister fest. Der Regensburger gilt als Arbeitstier, das sich nicht von der Berliner Glotze blenden lässt. Trainer Stéphane Julien plant mit einem Duo, das sich gegenseitig pusht – kein klassischer Starter und Ersatzmann, sondern ein offener Kampf um jeden Start.
Die Message ist klar: Wer hier spielt, muss liefern. Die elf Meistersterben an der Wand erinnern jeden Tag daran, dass Zweiter in Berlin kein Platz ist.

Die nächste woche entscheidet
Rodrigue hat bis Montag Zeit, Chicago sein Ja oder Nein zu geben. Parallel laufen in Berlin die Medizinchecks für Neffin, die Vertragsdetails sind schon paraphiert. Sollte Rodrigue absagen, springt ein schwedischer Goalie aus der SHL in den Ring, Name noch geheim – aber die Scouteinigung ist längst abgenickt.
Die Fans haben nach der Klatsche gegen München und dem Desaster um Fabio Wagners 14-Spiele-Sperre wieder Feuer gefangen. Die Arena ist für Samstag ausverkauft – nicht wegen eines Spiels, sondern wegen eines einzigen Mannes, der vielleicht kommt. Berlin wartet auf Rodrigue. Und wenn er kommt, muss er sofort liefern. Sonst wird die Hauptstadt zur echokammerlautesten Falle seiner Karriere.
