Eisbären am abgrund: dramatisches halbfinale beginnt mit knapper niederlage

Bremerhaven – Die Eisbären Bremerhaven haben das erste Halbfinalspiel der Bundesliga gegen Phoenix Hagen denkbar knapp mit 80:85 verloren. Vor 3.145 Zuschauern in der Ischelandhalle war es ein nervenaufreibender Fight bis zur letzten Sekunde, der die Hoffnungen der Gastgeber auf den Bundesliga-Aufstieg zumindest kurzzeitig dämpft.

Ein spiel auf messers schneide

Die Partie war von Anfang an ausgeglichen, mit Hin und Her und keiner Mannschaft, die sich wirklich davonziehen konnte. Hagen zeigte sich vor allem in der Schlussphase konzentrierter, während die Eisbären unter dem Druck des entscheidenden Moments zu einigen vermeidbaren Fehlern kamen. Die Hagener zogen das Foul, nutzten die Freiwürfe und entschieden die Partie somit.

„Wir haben es nicht geschafft, die Nerven zu behalten“, analysierte Eisbären-Coach Steven Esterkamp nach dem Spiel. „Die Rebounds müssen besser sein, und unsere Offense war in den letzten Minuten nicht effektiv genug.“

Verloren gegangene chance?

Verloren gegangene chance?

Fünf Minuten vor Schluss schien es für die Eisbären so, als würden sie das Ruder herumreißen. Durch Treffer von Breitlauch, Brenneke und Falkenthal erarbeiteten sie sich einen Fünf-Punkte-Vorsprung. Doch Hagen konterte sofort, angeführt von Devin Schmidt, der den Ausgleich erzielte und die Partie wieder in die Waage hielt. Der Dreier-Wurf von Bliss verfehlte sein Ziel, und Hagen nutzte die Chance, um die Führung auszubauen.

Die Eisbären müssen nun am Samstag zuhause gegen Hagen zurückschlagen, um die Serie am Leben zu erhalten. Die Fans dürfen gespannt sein auf ein weiteres intensives Duell, in dem es um alles geht. Denn eines ist klar: Die Chance auf den Bundesliga-Aufstieg ist noch lange nicht verspielt.