Eintracht-talent amaimouni-echghouyab: fast der lucky punch gegen brasilien!
New York – Ein Kicker von Eintracht Frankfurt stand im Rampenlicht der WM! Ayoube Amaimouni-Echghouyab, kaum ein halbes Jahr Nationalspieler Marokkos, verpasste es nur denkbar knapp, seinem Team im Duell gegen Brasilien den Siegtreffer zu bescheren. Ein Moment, der die Fußballwelt kurz innehalten ließ und die Geschichte des jungen Talents in greller Farbe beleuchtete.

Von erkenschwick zur weltbühne: der aufstieg des "jupp"
Es ist eine Geschichte, die aus den Geschichtsbüchern der modernen Fußballromantik stammen könnte. Vor gerade einmal zwei Jahren kickte Amaimouni-Echghouyab noch in der fünftklassigen Westfalenliga Erkenschwick. Nun stand er, kaum ein Jahr später in der 3. Liga bei Hoffenheim, vor 80.000 Zuschauern in New York und traf kurz vor Schluss gegen den fünfmaligen Weltmeister. Der 21-Jährige, intern bei Eintracht Frankfurt liebevoll "Jupp" genannt, ist ein Paradebeispiel für die Chance, die der Profifußball bietet.
Seine überraschende Nominierung für den WM-Kader Marokkos sorgte im Mai für Aufsehen. Bis dahin hatte er kein einziges Länderspiel bestritten. Doch Trainer Walid Regragui erblickte in ihm das Potential und gab ihm die Chance, sich zu beweisen. In den Vorbereitungsspielen gegen Madagaskar und Norwegen zeigte er erste Ansätze, die ihn zu einem Hoffnungsträger machten.
Die 80. Minute – Der Moment der Wahrheit
Als er in der 80. Minute für Bilal El Khannouss ins Spiel kam, hielt Marokko das Ergebnis von 1:1 gegen Brasilien. Und dann kam die Chance: Amaimouni-Echghouyab tauchte alleine vor Torwart Alisson auf. Ein schneller Konter, ein präziser Abschluss – und der Sieg wäre Tatsache gewesen. Doch Alisson war einen Schritt schneller und vereitelte den möglichen Triumph für Marokko. Ein Raunen ging durch das Stadion, ein Moment, der Amaimouni-Echghouyab für immer in Erinnerung bleiben wird.
Für den jungen Frankfurter ist es dennoch ein unvergessliches Erlebnis. Sein „Kindheitstraum“, wie er die WM-Teilnahme nannte, wird nun fortgesetzt. Gegen Schottland und Haiti hat er nun die Möglichkeit, sich erneut zu beweisen und seine Rolle in der marokkanischen Nationalmannschaft zu festigen.
Während Aurèle Amenda und Can Uzun am ersten Spieltag ohne Einsatz auf der Bank saßen, darf Amaimouni-Echghouyab hoffen, dass er auch in den kommenden Spielen des Turniers den Vorzug erhält. Schließlich hat er gezeigt, dass er zu einem entscheidenden Faktor für Marokko werden kann. Die WM-Geschichte des jungen Kickers ist noch lange nicht geschrieben.
