Eintracht frankfurt: wer kämpft, wer geht – die kader-planung vor dem neustart!
Frankfurt bangt um die Conference League, die Saison ist gelaufen – und mit ihr die Notwendigkeit, den Kader grundlegend zu überarbeiten. Doch wer wird in der neuen Saison das Trikot der Eintracht tragen, wer muss gehen? Eine Analyse der Personalie Uzun und der möglichen Neuzugänge.
Can uzun: mehr als nur ein talent
Can Uzun, der türkische Nationalspieler, zeigte in der abgelaufenen Saison immer wieder Lichtblicke. Sein unbändiger Wille, sich zu beweisen, kulminierte in einem wütenden Ausbruch am Spielfeldrand gegen Ende des Spiels gegen Stuttgart – ein Zeichen von Frustration, aber auch von Leidenschaft. Seine Leistungen sind unbestritten, sein Marktwert explodierte auf 45 Millionen Euro. Doch die Frage ist: Bleibt dieser Hunger auch in der kommenden Saison erhalten? Die Frankfurter Verantwortlichen hoffen darauf, denn Uzun könnte zum Fixpunkt der neuen Offensive werden. Die FAZ sieht ihn bereits als Basis für den Wiederaufbau der Mannschaft.
Es ist ein Balanceakt: Uzun ist ein Verkaufskandidat, der dem Verein dringend benötigte Einnahmen verschaffen könnte. Aber gleichzeitig ist er ein Spieler, der das Potenzial hat, die Eintracht wieder in die Erfolgsspur zu führen. Die Entscheidung wird nicht einfach.

Burkardt, ebnoutalib und die frage nach der sturmspitze
Neben Uzun gibt es weitere Kandidaten, die in der neuen Saison eine wichtige Rolle spielen könnten. Jonathan Burkardt, trotz seines fragwürdigen Verhaltens, hat eine besondere Verbindung zum Verein. Seine Kindheitsträume in SGE-Bettwäsche zeugen von einer tiefen Verbundenheit. Younes Ebnoutalib, der gebürtige Frankfurter, könnte als dritte Sturmspitze eine kluge Wahl sein. Die Suche nach der idealen Sturmspitze ist jedoch noch nicht abgeschlossen.
Die Verpflichtung von Arnaud Kalimuendo erscheint unwahrscheinlich, da die finanziellen Mittel wahrscheinlich fehlen. Ansgar Knauff und Ayoube Amaimouni-Echghouyab werden mit Sicherheit in die Planungen einbezogen. Die Entscheidung über Ritsu Doan hängt maßgeblich von der Wahl des neuen Trainers ab.

Die abwehr muss sich neu finden
Auch in der Abwehr gibt es Handlungsbedarf. Rasmus Kristensen wird voraussichtlich weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Robin Kochs hoher Gehalt macht einen Abgang unwahrscheinlicher, während Nathaniel Brown sich in einer Zwickmühle befindet: Einerseits wünscht er sich weitere Spielpraxis in Frankfurt, andererseits ist ein Wechsel unter Verkaufsdruck des Klubs wahrscheinlich. Die Zukunft von Arthur Theate und Nnamdi Collins ist ebenfalls ungewiss.
Im Tor wird mit Kaua Santos als Nummer eins geplant, was Michael Zetterer vor eine große Herausforderung stellt. Ein Abgang des erfahrenen Torwarts ist durchaus möglich. Ein Kaugummi-Zweikampf um den Platz unter der Latte soll es aber nicht geben.
Die Eintracht steht vor einem Neuanfang. Mit einem neuen Trainer und einem überarbeiteten Kader soll der Wiederaufstieg in die Erfolgsspur gelingen. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Die Fans dürfen gespannt sein, welche Spieler die Eintracht-Zukunft gestalten werden.
