Eintracht frankfurt: wer bleibt, wer geht – die kader-planung vor dem umbruch!
Frankfurt am Main – Die Saison ist zu Ende, und mit ihr eine Eintracht-Ära, die ihre besten Tage hinter sich gelassen hat. Albert Riera ist Geschichte, und nun steht der bittere Cut-Day an: Welche Spieler dürfen bleiben, welche müssen gehen, um den Neustart zu ermöglichen? Die Frage beschäftigt die Frankfurter Fans und die Vereinsführung gleichermaßen.
Can uzun: der shootingstar mit der wut im bauch
Can Uzun, der türkische Nationalspieler, sorgte in der Hinrunde für Furore. Seine Technik, sein Torinstinkt – er war der Lichtblick in einer ansonsten düsteren Saison. Doch das Verhalten am letzten Spieltag, der wütende Tritt gegen die Flasche, zeigt: Uzun hat Ansprüche. Und die Eintracht muss sich fragen, ob sie ihm diese erfüllen kann. Sein Marktwert ist explodiert, 45 Millionen Euro – eine Summe, die die Kassen ordentlich füllen würde. Aber Sportdirektor Markus Krösche scheint festzuhalten: Uzun soll das Herzstück der neuen Offensive werden. Eine spannende Gratwanderung.

Burkardt und ebnoutalib: herz und heimat
Neben Uzun gibt es Spieler, die dem Verein mehr als nur Fußballschweiß verdanken. Jonathan Burkardt, dessen Schlafzimmer als Kind von Eintracht-Bettwäsche geprägt war, und Younes Ebnoutalib, der gebürtige Frankfurter, der am Sonntag in Elversberg beim Aufstieg seines Ex-Klubs dabei war – diese Männer verkörpern die Frankfurter DNA. Ihre Leistungen mögen schwanken, aber ihre Loyalität ist unbestritten. Ein Vorteil im Kampf um die Fans.

Die abwehr muss neu strukturiert werden
Die Abwehrreihe der Eintracht hat in dieser Saison zu oft nachlässig gewirkt. Rasmus Kristensen muss sich beweisen, Robin Kochs hohes Gehalt könnte ihn zum Wechselkandidaten machen. Besonders Nathaniel Brown scheint unentschlossen, ob er seine Zukunft in Frankfurt sieht. Ein Abgang wäre nicht überraschend. Im Tor wartet Michael Zetterer ungeduldig auf seine Chance, während Kaua Santos die Nummer eins hält. Ein Kaugummi-Zweikampf, den ein neuer Trainer wohl vermeiden wird.

Die suche nach dem neuen sechser
Im Zentrum des Spiels, im Mittelfeld, fehlt es der Eintracht an Stabilität. Mario Götze bleibt zwar, aber ein neuer Sechser, ein echter Staubsauger, der das Spiel kontrolliert und die Mannschaft zusammenhält, ist dringend erforderlich. Ellyes Skhiri soll Platz machen, und die Suche nach seinem Nachfolger hat bereits begonnen. Hugo Larsson könnte eine Option sein, aber auch hier ist die Entscheidung noch offen. Die Frankfurter Verantwortlichen müssen schnell handeln, um das Ruder herumzureißen.
Die Eintracht steht vor einem Umbruch. Es wird ein schmerzhafter Prozess, aber auch eine Chance, neu anzufangen. Die Fans hoffen auf eine bessere Zukunft, auf eine Mannschaft, die wieder für Furore sorgt. Die Zeichen stehen auf Veränderung – und die Zeit drängt.
