Eichhorns Erkrankung verändert Leverkusens Transferpläne

Bayer Leverkusen muss seine Transferstrategie überdenken, nachdem das Supertalent Kennet Eichhorn aufgrund einer Stoffwechselerkrankung langfristig ausfällt. Der 17-Jährige, für den der Verein viel Geld investierte, wird voraussichtlich bis zur Hinrunde ausfallen.

Ausfall Eichhorns beeinflusst die Personalplanung

Eichhorn war fest für eine zentrale Rolle im Spielaufbau im 4-3-3-System von Cheftrainer Carles Martínez vorgesehen. Sein Ausfall bedeutet, dass Leverkusen seine Pläne bezüglich des Mittelfelds neu bewerten muss. Ursprünglich war eine Ausdünnung des Kaders geplant, nun wird es wohl maximal ein Abgang geben.

Als potenzielle Abgangskandidaten werden Robert Andrich, Aleix García und Exequiel Fernández gehandelt. Fernández könnte den Verein mit mindestens 20 Millionen Euro verlassen, während García bisher wenig überzeugende Angebote erhalten hat.

Andrich und Fernández profitieren von der Situation

Andrich und Fernández profitieren von der Situation

Die veränderte Lage könnte vor allem Robert Andrich zugutekommen, dessen Perspektiven unter Martínez schlechter eingeschätzt wurden als unter seinen Vorgängern. Andrich gilt weiterhin als Führungsspieler und kann mehrere Positionen im Zentrum spielen. Auch Exequiel Fernández hat sich durch starke Leistungen in der Vorbereitung wieder ins Rampenlicht gespielt und könnte trotz eines vorherigen Eklats eine wichtige Rolle spielen. Benfica Lissabon interessiert sich dem Vernehmen nach intensiv für ihn und Bayer könnte bis zu 25 Millionen Euro kassieren.

Auch ein Wechsel von Exequiel Palacios ist nicht ausgeschlossen, obwohl Geschäftsführer Simon Rolfes betont, dass der Verein in einer entspannten Position sei und nur bei Bedarf handeln werde.