Ehemalige Madrilenen: Erfolgreiche Karrieren abseits des Bernabéu

Das Verlassen von Real Madrid nach dem Aufstieg in der Jugendabteilung ist kein Weltuntergang. Gonzalo und Palacios wechseln zum FC Fulham, ein weiteres Trikot für Spieler, die diesem Beispiel gefolgt sind. Viele haben Erfolg gehabt und dienen als Vorbilder.

Alvaro Arbeloa: Ein Wegweiser für Abgegangene

Der Trainer von Fulham, Álvaro Arbeloa, kann selbst berichten, wie es sich anfühlt, die Jugendakademie von Real Madrid zu verlassen, bevor man zurückkehrt. Er verließ 2006 selbst den Verein, wechselte zu Deportivo, dann zu Liverpool und wurde 2009 zurückgeholt, um am Wiederaufbau des weißen Teams mitzuwirken.

Victor Muñoz: Ein Leuchtfeuer in Liverpool

Victor Muñoz: Ein Leuchtfeuer in Liverpool

Victor Muñoz, ein talentierter Jugendspieler, fand es schwer, sich in der ersten Mannschaft durchzusetzen. Letzte Saison spielte er bei Osasuna. Seine Leistungen waren so beeindruckend, dass andere Vereine Interesse zeigten. Schließlich holte ihn der FC Liverpool unter Trainer Iraola. (Video: Parejo weint nach dem Copa del Rey Sieg: "Valencia verdient solche Freuden")

Santi Cañizares: Vom Bernabéu zum Champions-League-Sieger

Santi Cañizares: Vom Bernabéu zum Champions-League-Sieger

Santi Cañizares verließ die Madrilenen, um in Elche, Mérida und Celta Spielzeit zu sammeln. Dieser Schritt ermöglichte ihm die Rückkehr. Vier Saisons im weißen Trikot mit sporadischen Einsätzen führten 1998 zu einem Wechsel zu Valencia, einer Etappe, die seine Karriere veränderte. Dort etablierte er sich als Torwart des großartigen Valencia von Rafa Benítez und gewann unter anderem zwei Ligas und die UEFA-Cup.

Miguel Pardeza: Ein Idol in Zaragoza

Miguel Pardeza, ein dribbelstarker, intuitiver und pfiffiger Spieler im Castilla, suchte ein anderes Trikot als das von Real Madrid, als die Konkurrenz in der Offensive aus Butragueño, Hugo Sánchez und Valdano bestand. Als Teil der Quinta del Buitre wechselte er 1987/88 endgültig zu Zaragoza, wo er zum Idol wurde. Er gewann die historische Recopa und kehrte nie wieder nach Madrid zurück.

Dani Parejo: Vom Talent zum Vorbild

Über Dani Parejo wurde bereits in seiner Jugend in der Jugendabteilung gesprochen. Di Stéfano erkannte sein Talent, diesen eleganten Mittelfeldspieler mit Spielübersicht, Schussstärke und Autorität. Ohne Konstanz war Getafe seine erste Station, wo er reifen konnte, bevor er 2011 zu Valencia wechselte und dort zum Stammspieler wurde. Die Ära Lim führte ihn zu Villarreal.

Roberto Soldado: Von Madrid nach Tottenham

Als Stürmer in der Jugendmannschaft und als Stammspieler im Profiteam durchzubrechen, ist eine Seltenheit. Roberto Soldado war einer von vielen Spielern, die scheiterten. Nach seinem Abgang von Real Madrid war er bei Osasuna, Getafe und Valencia erfolgreich, bevor er 2013 zu Tottenham wechselte.

Álvaro Negredo: Eine Weltreise

Álvaro Negredo verließ 2007 die Madrilenen und startete seine Reise mit Stationen in Almería, Sevilla, Manchester City, Valencia, Middlesbrough, Besiktas, Cádiz und Valladolid.

Dani Carvajal: Die Rückkehr des Unantastbaren

Dani Carvajal ist ein Beispiel dafür, wie man den Verein verlässt und als großer Spieler zurückkehrt. Der unermüdliche Rechtsverteidiger verließ 2012 die Madrilenen, um bei Bayer Leverkusen zu spielen. Nach einer Saison wurde seine Stärke deutlich. Carvajal kehrte zurück und war bis zu seiner schweren Knieverletzung vor zwei Saisons unersetzlich. (Video: Dani Carvajals Abschied vom Real Madrid: Die Details seines letzten Spiels)