Egipto revoltellt: schiedsrichter-pfiff als auslöser für wut!
Kairo bebt! Die Enttäuschung über das Ausscheiden der Pharaonen im WM-Achterfinale gegen Argentinien ist riesig – und wird von blankem Zorn über die Leistungen des französischen Schiedsrichters François Letexier befeuert. Die arabische Welt diskutiert hitzig: War das ein Spiel oder ein Skandal?
Var-entscheidungen lösen sturm der kritik aus
Die Aufregung in Ägypten und der arabischen Welt ist kaum zu übertreffen. Nach dem dramatischen 2:3 gegen Argentinien liegt der Fokus nicht nur auf dem verpassten WM-Traum, sondern vor allem auf den umstrittenen Entscheidungen des Schiedsrichter-Teams. Der ägyptische Sportjournalist Hossam Hassan sprach offen von einem „Skandal“ und übte scharfe Kritik an Letexiers Leistungen.
Besonders brisant: Ein Treffer von Zico wurde nach Videobeweis annulliert, was viele Fans und Experten als ungerechtfertigt empfanden. Khaled Gadallah und Bashir al Tabai, prominente ehemalige Fußballer, stimmten diesem Urteil zu und bezeichneten die Annullierung als „unbegründet“. Die Forderung nach einem Elfmeter für Mohamed Salah in der Schlussphase des Spiels wurde ebenfalls lautstark erhoben.
Die Situation eskalierte, als der argentinische Treffer zum 3:2 in der 91. Minute fiel. Laut Medienberichten hätte es zuvor einen Elfmeter für Ägypten geben müssen, da Salah im Strafraum gefoult wurde. Diese Diskrepanz führte zu der Vermutung, dass der Schiedsrichter die argentinische Mannschaft bevorteilt habe.

Wut in den sozialen medien und forderung nach konsequenzen
Die Empörung in den sozialen Medien ist grenzenlos. Der Hashtag „#Schiedsrichter gekauft“ trendete in Ägypten und zwang Letexier, sein Social-Media-Konto zu schließen. Eine Online-Petition fordert den Rücktritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Die Mimik des Schiedsrichters, insbesondere bei der Nichtverlängerung der Sperre für Nahuel Molina, wurde von den Medien als fragwürdig bewertet. Die Bilder dieser Szene wurden nicht wiederholt, was den Eindruck verstärkte, dass die FIFA eine Vorliebe für Argentinien hege.
Die Publikationen Kingfut und Youm7 waren besonders scharf in ihrer Kritik. Youm7 bezeichnete das Spiel als „eines der umstrittensten des gesamten Turniers“, während Ahram von einer „politmischen Entlassung“ sprach. Dass der Elfmeter für Attia nicht gegeben wurde, wurde als verpasste Chance gesehen, das Spiel zu entscheiden.
Die Wut der Fans ist verständlich – die Pharaonen hatten eine starke Leistung gezeigt und wurden durch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen am Einzug ins Viertelfinale gehindert. Die Debatte um die Objektivität des Schiedsrichter-Teams wird die WM-Diskussion noch lange begleiten.
Die FIFA steht vor der Herausforderung, das Vertrauen in die Unparteilichkeit ihrer Schiedsrichter wiederherzustellen – ansonsten drohen weitere Proteste und eine nachhaltige Schädigung des Images des Weltfußballs.
