Ebosse zerstört d'aversas notenblatt – pellegrino glänzt bei cuesta
Stefan Fischer, TSV Pelkum Sportwelt – Die Zahlen lügen nicht: Wilfried Ebosse kassierte im Torino-Spiel die schlechteste Note, während Luca Pellegrino bei Cuesta glänzt. Unsere Reporter Simone Battaggia und Mario Pagliara lieferten die Beweise nach dem Abpfiff in Turin.
Die einzelkritik: wer trägt die schuld?
D'Aversa hatte seinen Plan auf Ebosse aufgebaut – ein Fehler. Der Verteidiger verlor 78 % seiner Zweikämpfe, ein Wert, der selbst in der Serie B als desaströs gilt. Die Folge: Torino kassierte zwei Gegentore nach Standards, beide Szenen liefen über seinen Kopf. Die Note 4,5 aus unserer Redaktion war noch milde.
Auf der Gegenseite lieferte Pellegrino eine Vorlesung in Ballsicherheit. 94 % Passquote, drei entscheidende Balleroberungen im Mittelfeld, ein Assist – alles in 67 Minuten. Cuestas Trainer applaudierte vom Rand, die Tribüne sang sein Lied. Die Note 1,5 war unangefochten.

Warum das heute wichtig ist
Die Tabelle lügt nicht: Torino rutscht bei weiteren Patzern auf Platz 14 ab, das internationale Geschäft entfernt sich. Cuesta dagegen festigt Rang 7 – ein Sieg am nächsten Spieltag gegen Sassuolo genügt für die Europa-League-Ränge. Das Geld: 15 Millionen Euro TV-Prämie winken. Die Spieler wissen das, ihre Agenten auch.
Die Stimmung im Torino-Kabine ist auf dem Siedepunkt. Ebosse ging ohne Kommentar in den Bus, Pellegrino posierte noch mit Fans. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und dieses Bild zeigt zwei Karrieren auf unterschiedlichen Gleisen.
Der nächste Gegner wartet schon: Am Sonntag kommt der AC Mailand. Für Ebosse wird es eng, für Pellegrino wird es ein Fest.
