Drama in mailand: rydzek und geiger verpassen bei olympia teamsprint-medaille

Olympia-enttäuschung für das dsv-team im teamsprint

Ein dramatisches Rennen im Teamsprint der Nordischen Kombination bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina 2026 hat die Medaillenhoffnungen von Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger zunichte gemacht. Trotz einer vielversprechenden Ausgangslage nach der Schanzenrunde und einer Führung in der Loipe, endete das Rennen für das deutsche Duo mit Platz fünf. Der entscheidende Sturz von Geiger im tiefen Neuschnee kostete die wertvolle Zeit und die Chance auf eine Medaille.

Sturz von geiger entscheidet das rennen

Sturz von geiger entscheidet das rennen

Bei starkem Schneefall in Predazzo schien das DSV-Duo auf Kurs zu sein. Doch wenige Kilometer vor dem Ziel stürzte Vinzenz Geiger gleich zweimal im tiefen Neuschnee. Diese Fehler zerstörten die Hoffnungen auf eine gute Platzierung. Die Konkurrenz konnte die Schwäche der Deutschen ausnutzen und sich absetzen. Es war ein bitterer Moment für das gesamte Team und die Fans.

Norwegen sichert sich gold

Den Sieg im Teamsprint sicherten sich die Norweger Jens Luraas Oftebro und Andreas Skoglund. Sie verwiesen Finnland und Österreich auf die Plätze zwei und drei. Oftebro gelang damit ein historischer Erfolg, da er als erst zweiter Athlet nach Samppa Lajunen (2002) dreimal Gold bei Olympischen Spielen innerhalb eines Jahres gewinnen konnte. Insgesamt hat er nun vier Goldmedaillen und stellt damit den Rekord seines Landsmanns Jörgen Graabak ein.

Starke leistung in der schanzenrunde

Der Tag begann vielversprechend für Geiger und Rydzek. Beide Athleten zeigten in der Schanzenrunde in Predazzo starke Leistungen. Geiger sprang 122,5 Meter, Rydzek erreichte 123,0 Meter. Diese Ergebnisse ermöglichten dem DSV-Duo, das Rennen mit einer knappen Führung in die Loipe zu gehen. Die fünf Top-Nationen blieben jedoch schnell zusammen.

Zukunft der nordischen kombination ungewiss

Die Enttäuschung ist groß, auch weil dies möglicherweise das letzte Rennen im Teamsprint war. Die Premiere des Teamsprints, der die klassische Staffel mit vier Startern pro Nation ersetzt hat, könnte das Ende der langen Olympia-Geschichte der Sportart bedeuten. Im Mai wird entschieden, ob die Nordische Kombination auch 2030 noch zum olympischen Programm gehört. Der DOSB kämpft derzeit um den Verbleib der Disziplin.

Blick in die zukunft und mögliche konsequenzen

Die Situation ist ernst. Das deutsche Team blickt nun voller Sorge in die Zukunft und muss sich auf die kommenden Wettbewerbe konzentrieren. Die jüngsten Ergebnisse werfen Fragen nach der Leistungsfähigkeit und der zukünftigen Ausrichtung der Nordischen Kombination auf. Es gilt, die richtigen Schlüsse zu ziehen und die notwendigen Veränderungen vorzunehmen, um wieder an die Spitze zurückzukehren.

Ergebnisse im überblick

PlatzNationAthleten
1NorwegenJens Luraas Oftebro, Andreas Skoglund
2FinnlandIlkka Herola, Arttu Kapanen
3ÖsterreichJohannes Rohrweber, Jochen Aigner
5DeutschlandJohannes Rydzek, Vinzenz Geiger