Douglass stürmt zum weltrekord im sprint!

Ein Schock für die Sprintwelt: Die US-amerikanische Schwimmerin Kate Douglass hat bei den Pro Swim Series in Indianapolis nicht nur den 50-Meter-Freistil in sensationellen 23,59 Sekunden gewonnen, sondern damit auch einen neuen Weltrekord aufgestellt. Die Olympische Siegerin über 200 Meter Brust hat Sarah Sjöströms bis dato unschlagbaren Wert von 23,61 Sekunden pulverisiert und damit für Furore gesorgt.

Die überraschende dominanz der brustschwimmerin

Die überraschende dominanz der brustschwimmerin

Douglass' Leistung ist umso bemerkenswerter, da sie primär als Brustschwimmerin bekannt ist. Der Sieg im Sprint deutet auf eine außergewöhnliche Vielseitigkeit und eine beeindruckende Entwicklung hin. Die Frage, ob Douglass nun auch in anderen Kurzwert-Disziplinen für Überraschungen sorgen kann, liegt auf der Zunge.

Die 22-Jährige unterbot nicht nur den Weltrekord, sondern auch ihre eigene Bestmarke von 23,91 Sekunden, die sie bis dato mit Gretchen Walsh teilte. In einem packenden Finale setzte sich Douglass in den letzten 15 Metern entscheidend ab und überquerte die Ziellinie mit einer Vorlaufzeit, die die Konkurrenz in Staunen versetzte. „Das ist verrückt!“, gestand Douglass sichtlich überrascht nach dem Rennen. „Ich glaube, ich bin immer noch geschockt. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.“

Die Verbesserung ihrer Starttechnik scheint ein Schlüsselfaktor für ihren Erfolg zu sein. „Todd, mein Trainer, hat mir gesagt, dass ich das Rennen perfekt ausgeführt habe“, erklärte Douglass. „Wir haben in letzter Zeit viel an meinem Start gearbeitet, und ich glaube, er hat sich deutlich verbessert.“ Ihre Trainerin scheint Recht zu haben: Die Startphase war ein entscheidender Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Hinter Douglass reihte sich Anna Moesch mit 24,20 Sekunden auf dem dritten Platz ein. Gretchen Walsh, die Douglass bisher in der Bestenliste übertraf, beendete das Rennen mit einer Zeit von 23,78 Sekunden und wurde Zweite. Damit ist sie nun die fünftschnellste Schwimmerin der Welt über diese Distanz.

Die neue Weltrekordzeit von Kate Douglass wirft ein neues Licht auf die Schwimmszene und zeigt, dass auch Brustschwimmerinnen im Sprint konkurrenzfähig sind.