Dortmunds last-minute-ausgleich und ryersons wutrede nach strittigem elfmeter

Dramatisches remis in leipzig: dortmund rettet punkt

Borussia Dortmund hat am 21. Februar 2026 ein dramatisches 2:2-Remis bei RB Leipzig erzielt. Die Partie war geprägt von Spannung und einer umstrittenen Szene kurz vor dem Schlusspfiff, die zu einer hitzigen Auseinandersetzung führte.

Adeyemi-szene sorgt für aufruhr

Adeyemi-szene sorgt für aufruhr

In der 89. Minute kam es zu einer strittigen Situation im Leipziger Strafraum. Karim Adeyemi sprintete in ein Duell mit Castello Lukeba und ging zu Fall. Die Dortmunder forderten sofort einen Elfmeter, doch Schiedsrichter Benjamin Brand ließ die Partie weiterlaufen. Auch der Videoassistent Christian Dingert griff nicht ein.

Brands begründung: kein foulspiel

Brand erklärte seine Entscheidung nach dem Spiel: „Adeyemi macht nur eine Bewegung nach links und stellt sein linkes Bein rein. Deswegen für mich kein Foul und kein Elfmeter.“ Diese Einschätzung wurde jedoch von vielen Experten und Fans kritisiert. Der Schiedsrichter sah keinen klaren Kontakt, der zu einem Strafstoß gerechtfertigt hätte.

Matthäus kritisiert die entscheidung

Lothar Matthäus, TV-Experte bei Sky, sah die Situation anders: „Er schiebt seinen Körper davor, aber wenn der Schiedsrichter ihn pfeift, dann wird der VAR nicht eingreifen und wird den Elfmeter für Dortmund durchgehen lassen. Für mich war es ein Schlag in die Wade von Adeyemi. Das war ein Kontakt, der einen Elfmeterpfiff verdient hätte.“

Ryerson explodiert: verbale attacke auf schiedsrichter

Nach dem Schlusspfiff brach Julian Ryerson emotional zusammen. Der Norweger attackierte das Schiedsrichtergespann verbal und forderte eine Erklärung von Benjamin Brand. „So eine Pussy! Der soll sich erklären! Wo ist er? Kommt der gleich zum Interview?“, soll Ryerson gerufen haben, wie es im Innenraum mitbekommen wurde. Seine Wut stand ihm ins Gesicht geschrieben.

Brand weist gesprächsanfrage ab

Ryerson suchte das direkte Gespräch mit Brand, doch der Schiedsrichter lehnte ab. Die Situation verdeutlicht die hitzigen Gemüter nach einer umstrittenen Entscheidung. Der Ausgleichstreffer von Fábio Silva in der Nachspielzeit zum 2:2 konnte die Gemüter kaum beruhigen.

Späte erlösung durch silva

Obwohl Leipzig bis zur 90. Minute mit 2:1 führte, gelang es Borussia Dortmund durch den späten Treffer von Fábio Silva noch ein Unentschieden zu erreichen. Das Remis ist für den BVB ein wichtiger Punkt im Kampf um die Champions-League-Plätze.