Doppel-Olympiasieger Einar Hedegart überzeugt im Biathlon-Vorbereitungsrennen
Oslo. Der zweimalige Langlauf-Olympiasieger Einar Hedegart hat bei den Sommervorbereitungen für seinen Wechsel ins Biathlon eine bemerkenswerte Leistung gezeigt. Der 24-jährige Norweger setzte sich beim anspruchsvollen „Lysebotn Opp“ beim Blinkfestivalen am Mittwoch durch und demonstrierte seine außergewöhnliche Ausdauer und Laufstärke.
Dominanter Sieg beim „Lysebotn Opp“
Hedegart distanzierte seine Konkurrenz rund 600 Meter vor dem Ziel und sicherte sich den Sieg. Andreas Fjorden Ree und Kasper Herland, ebenfalls norwegische Skilangläufer, vervollständigten das Podium der Männerwertung. Zuvor hatte Heidi Weng bei den Frauen den ersten Platz belegt.
Das „Lysebotn Opp“ ist ein anspruchsvolles Rennen, das auf Rollski über 7,5 Kilometer und durch 27 Haarnadelkurven absolviert wird. Die durchschnittliche Steigung beträgt zehn Prozent. Schießen gehört bei diesem Rennen nicht zum Programm.

Hedegart äußert sich positiv nach dem Test
„Das ist großartig. Es war mein erster richtiger Test, und den habe ich bestanden. Es hat sich die ganze Zeit über ziemlich gut angefühlt“, kommentierte Hedegart seinen Erfolg gegenüber dem norwegischen TV-Sender „NRK“. Ole Suhrke belegte als Vierter den zweiten Platz in der Biathlon-Wertung, Martin Uldal erreichte als Neunter die Top Ten.

Rückkehrer unterstreicht seine Klasse
Mit seinem Triumph am Mittwoch unterstrich Hedegart seine herausragende läuferische Klasse. Der Skandinavier gewann bei den Olympischen Winterspielen in Italien zwei Goldmedaillen (4 × 7,5 km Staffel und Teamsprint Freistil) sowie eine Bronzemedaille (10 km Freistil) im Skilanglauf.
Wechsel ins Biathlon motiviert
Im Frühjahr entschied sich Hedegart zu einer Rückkehr zum Biathlon, einer Sportart, in der er bereits im Juniorenbereich große Erfolge feierte. „Ich hätte bessere Chancen gehabt, im Langlauf-Weltcup anzutreten, aber die Entscheidung war für mich richtig. Biathlon macht viel mehr Spaß, und ich glaube, dass mein Potenzial dort viel größer ist. Darauf habe ich meine Entscheidung gestützt“, erklärte Hedegart kürzlich in einem Interview mit dem internationalen Biathlonverband IBU.
„Ich habe die Entscheidung überhaupt nicht bereut“, betonte der Athlet.
