Doping-skandal: ama verhängt über 300 sanktionen!

Ein Erdbeben erschüttert die Sportwelt: Die Welt-Anti-Doping-Agentur (AMA) hat bekannt gegeben, dass die Strafen im Zuge der sogenannten ‘Operation LIMS’ nun die 300er-Marke überschritten haben. Eine Bilanz, die schockiert und eine lange Geschichte des institutionell geförderten Dopings in Russland offenbart.

Über 300 athleten betroffen – ein erschütterndes ausmaß

Über 300 athleten betroffen – ein erschütterndes ausmaß

Konkret wurden bereits 302 Sanktionen gegen 291 russische Athleten verhängt. Elf Sportler erhielten dabei sogar zwei Strafen für unterschiedliche Verstöße. Die Strafen wurden von 23 verschiedenen Anti-Doping-Organisationen (ADO) ausgesprochen. Vier weitere Fälle sind noch anhängig und stehen zur finalen Entscheidung an. Witold Bańka, der Präsident der AMA, bezeichnete die ‘Operation LIMS’ treffend als die bislang erfolgreichste Anti-Doping-Ermittlung der Geschichte. Er lobte die harte Arbeit und Professionalität des AMA-Personals – ein Lob, das angesichts des Umfangs der Beweise und der damit verbundenen juristischen Auseinandersetzungen durchaus angebracht ist.

Doch wie kam es überhaupt zu dieser bahnbrechenden Ermittlung? Die Entscheidung von 2018, die Russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA) unter strengen Auflagen wieder zuzulassen, war dabei ein entscheidender Schritt.