Doping-schock vor mailand-cortina: was athleten jetzt fürchten
- Doping-fall passler wirft schatten auf olympia – athleten in angst
- Schocknachricht kurz vor dem start
- „Ein albtraum“: die angst der athleten
- Medikamente unter verdacht: eine allgegenwärtige sorge
- Vorsichtsmaßnahmen im alltag: was athleten vermeiden
- Hautpflege als risiko: vorsicht ist besser als nachsicht
- Intime beziehungen und doping: ein sensibles thema
- Vorbildfall johaug: kontrolle über alle aspekte
- Quellen und weiterführende informationen
Doping-fall passler wirft schatten auf olympia – athleten in angst
Der positive Dopingtest der italienischen Biathletin Rebecca Passler kurz vor den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina 2026 hat in der Sportwelt für Bestürzung gesorgt. Der Fund von Letrozol in ihrer Probe wirft Fragen auf und schürt die Sorge vor ungewollter Kontamination. Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie groß die Angst unter Athleten tatsächlich ist.
Schocknachricht kurz vor dem start
Die Nachricht von Rebecca Passlers positivem Dopingtest verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Für die Biathletin bedeutet dies das Aus für die Olympischen Spiele in ihrer Heimat. Die genauen Umstände, wie die Substanz in ihren Körper gelangte, sind noch unklar. Doch die Vergangenheit zeigt, dass Athleten nicht immer wissentlich dopen – und genau diese Ungewissheit ist beängstigend.

„Ein albtraum“: die angst der athleten
„Es wäre ein Albtraum und etwas, das man auf keinen Fall seine Karriere bestimmen lassen möchte“, wird die schwedische Skijägerin Hanna Öberg in einer Umfrage der skandinavischen Medien zitiert. Die Umfrage, durchgeführt von NRK und SVT, enthüllte, wovor sich insgesamt 184 Athleten aus Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland hüten.

Medikamente unter verdacht: eine allgegenwärtige sorge
Ragne Wiklund, zweifache Weltmeisterin im Eisschnelllauf, äußerte ihre generelle Angst: „Jedes Mal, wenn ich einen Test abgebe, habe ich Angst, etwas eingenommen zu haben.“ Der Fall der deutschen Langläuferin Victoria Carl, die positiv auf Clenbuterol getestet wurde, verstärkt diese Befürchtungen. Sie erklärte, die Substanz habe sich in einem von einem Arzt verschriebenen Hustensaft befunden.

Vorsichtsmaßnahmen im alltag: was athleten vermeiden
Rund elf Prozent der befragten Athleten vermeiden konsequent Medikamente, während 68 Prozent manchmal ein Risiko eingehen. Die langen Beipackzettel mit Inhaltsstoffen und Nebenwirkungen führen zu einem nachvollziehbaren Reflex. Doch die Vorsicht geht weiter. Auch Cremes und Salben, besonders im Winter beliebt, können eine Gefahr darstellen.
Hautpflege als risiko: vorsicht ist besser als nachsicht
Biathlet Sebastian Samuelsson betonte: „Ich bin damit sehr vorsichtig.“ Er erzählte, dass seine Partnerin eine Creme in einem unbekannten Geschäft gekauft habe, die er seitdem nicht mehr verwendet. Langläuferin Jonna Sundling teilt diese Sorge: „Man stelle sich vor, darin wäre etwas.“ Als Ergebnis verwenden 65 Prozent der Athleten kaum oder keine Hautcremes und -salben.
Intime beziehungen und doping: ein sensibles thema
Die Umfrage beleuchtete auch die Auswirkungen von sexuellen Kontakten. Überraschend gaben 24,7 Prozent der skandinavischen Athleten an, aufgrund ihrer Bedenken auf sexuelle Kontakte zu verzichten. Birk Ruud, norwegischer Freestyle-Skier, zeigte Verständnis: „Dann stellen sie den Sport an erste Stelle, und das respektiere ich.“
Vorbildfall johaug: kontrolle über alle aspekte
Therese Johaug, die zwischen 2016 und 2018 wegen eines positiven Tests auf Clostebol für 18 Monate gesperrt war, mahnt zur Achtsamkeit: „Du hast nicht nur Kontrolle über dich selbst, sondern auch über die Menschen, mit denen du zusammen bist.“ Der Fall der Triathletin Imogen Simmonds, die positiv auf Ligandrol getestet wurde, zeigt, dass Substanzen auch durch „Austausch von Körperflüssigkeiten“ in den Körper gelangen können.
Quellen und weiterführende informationen
- Quelle: Eurosport
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