Dominik schmid: frustration beim fc basel und persönliche vorfreude
Schwierige phase beim fc basel beschäftigt aussenverteidiger
Dominik Schmid, Aussenverteidiger des FC Basel, äußerte sich in einem Interview mit der Basler Zeitung besorgt über die aktuelle sportliche Situation des Vereins. Trotz der Herausforderungen betont er, dass es in der Vergangenheit noch deutlich kompliziertere Zeiten gab. Die Erwartungen, die nach dem Gewinn des Doubles in der vergangenen Saison entstanden sind, lasten schwer auf der Mannschaft.

Vergleich mit der saison 2023/24
“Es ist kein Vergleich zur Saison 2023/24. Damals wären wir über die aktuelle Situation richtig froh gewesen”, so Schmid. Der Gewinn des Doubles habe jedoch hohe Erwartungen geweckt, denen der FCB aktuell nicht gerecht wird. Das macht ihn persönlich wütend. Trainer Ludovic Magnin hatte stets betont, wie schwierig es sei, an der Spitze zu bleiben – eine Erkenntnis, die Schmid nun voll und ganz teilt.

Verlorene leichtigkeit im spiel
Schmid beobachtet, dass dem FC Basel in bestimmten Situationen die Leichtigkeit im Spiel abhandengekommen ist. “Ob unter Ludovic Magnin als Trainer oder nun Stephan Lichtsteiner: Wir haben stets versucht, die Vorgaben umzusetzen. Aber ich habe das Gefühl, dass wir dies oft zu sehr forcieren. Geht dann der Plan nicht ganz so auf wie gedacht, dann werden wir unruhig, anstatt gelassen zu bleiben – und wissen nicht weiter.”
Zielsetzung für die restliche saison
Für die restliche Saison hat sich Schmid das Ziel gesetzt, sich von Spiel zu Spiel zu verbessern. Er räumt ein, dass ein Meistertitel in dieser Situation ein echtes Wunder wäre, angesichts des aktuellen Rückstands von 18 Punkten auf den FC Thun. Die Mannschaft muss sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren und an sich arbeiten.
Freudige nachrichten abseits des platzes
Abseits der sportlichen Herausforderungen gibt es für Dominik Schmid auch erfreuliche Nachrichten: Er wird erstmals Vater! Seine Freude darüber zeigte er bereits mit ausgelassener Jubelaktion nach dem Spiel gegen den FC Thun. “Solange ich denken kann, wollte ich immer mal Kinder haben. Entsprechend freue ich mich nun sehr darauf, erstmals Vater zu werden.”
Sorgen bleiben, auch zu hause
Trotz der persönlichen Vorfreude kann Schmid die Sorgen rund um den Verein nicht vollständig abschalten. Auch zu Hause kreisen seine Gedanken oft um die Situation des FC Basel. Es ist eine schwierige Zeit, die sowohl sportliche als auch private Herausforderungen mit sich bringt, aber Schmid zeigt eine positive Einstellung und den Willen, gemeinsam mit dem Team daran zu arbeiten.
Aktuelle situation in der tabelle
| Team | Punkte |
|---|---|
| FC Thun | 54 |
| FC Basel | 36 |
