Djokovic trotzt wimbledon-rekord: messi-vergleich und scharfe kritik!
Wimbledon bebt! Novak Djokovic überlebte nicht nur den längsten Krawall in der Geschichte des Turniers gegen Felix Auger-Aliassime, sondern entfesselte auch eine überraschende Tirade gegen die Veranstalter. Die Anstrengung war sichtlich, doch der serbische Superstar ließ seiner Frustration freien Lauf – und das mit einigen brisanten Vergleichen.

Die uhr tickte: wimbledon gegen die zeit
Fünf Stunden und 15 Minuten! So lange dauerte das epische Duell gegen Auger-Aliassime, das nur knapp vor der Sperrzeit von 23 Uhr beendet werden konnte. Djokovic, der sich mit 39 Jahren in einer Glanzform befindet, klagte über die ungewöhnliche Belastung durch die nächtlichen Matches. „Ich habe mehr Spiele unter Hallenbedingungen bestritten als im Freien“, erklärte er, und spielte damit auf die Spiele gegen Wu, Tsitsipas und eben Auger-Aliassime an, die alle unter der Hallen-Regelung stattfanden. Die Nähe zum Wimbledon-Viertel stellt besondere Anforderungen an die Zeitplanung.
Der Vergleich mit Leo Messi, der Argentinien ebenfalls erst in letzter Minute zu einem Sieg geführt hatte, kam von Djokovic selbst. Ein Augenzwinkern, natürlich, als er scherzte: „Ich wünschte, ich könnte 90 Minuten spielen!“ Diese Bemerkung unterstreicht die enorme Ausdauer, die der 39-Jährige angesichts des fortgeschrittenen Alters noch einmal beweist. Djokovic, der Mann für die besonderen Momente.
Doch es war nicht nur die körperliche Erschöpfung, die den Serben zu Wort kommen ließ. Er schien auch die Organisation des Turniers in Frage zu stellen. Die Tatsache, dass drei seiner letzten fünf Partien so lange dauerten, zeugt von einer fragwürdigen Planung. Die Zuschauer waren begeistert, doch für die Spieler mag die Situation eine echte Zerreißprobe darstellen.
Djokovic, der sich sichtlich stolz zeigte, Teil eines „historischen Matches“ gewesen zu sein, verließ den Platz mit einem Lächeln, doch die Worte hallen nach. Die Wimbledon-Veranstalter werden sich wohl Gedanken darüber machen müssen, wie sie in Zukunft die Balance zwischen spektakulären Matches und der Belastung der Spieler finden können. Denn eines ist klar: Novak Djokovic ist nicht nur ein Tennisspieler, sondern auch ein Kämpfer – und er scheut sich nicht, seine Meinung zu sagen.
