Djokovic patzt in rom: prizmic schlägt superstar in zwei sätzen!

Rom – Novak Djokovic, Weltranglisten-Vierter und sechs Maliger Rom-Champion, erlebte am Freitagabend eine bittere Überraschung: Der Serbe scheiterte beim Masters-Turnier in Rom überraschend deutlich an dem jungen Kroaten Dino Prizmic. Mit 6:2, 2:6, 4:6 musste sich Djokovic geschlagen geben und verabschiedet sich so frühzeitig aus dem Turnier. Ein herber Rückschlag im Vorfeld der French Open.

Comeback missglückt: schulterprobleme offenbar noch nicht vollständig auskuriert

Das Comeback des 38-Jährigen nach einer zweimonatigen Pause aufgrund einer Schulterverletzung verlief alles andere als nach Plan. Djokovic wirkte nicht in Topform und hatte sichtbar mit seiner Mobilität zu kämpfen. „Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich so schlecht gespielt habe“, gab er nach der Partie zu, „Es war okay, es war am Ende ein guter Kampf, aber offensichtlich sehe ich, was mir fehlt. Ich bin einen halben Schritt zu spät.“ Die Schulterbandage war dabei ein ständiger Begleiter.

Prizmic beeindruckt: aufstieg eines neuen tennis-talents

Prizmic beeindruckt: aufstieg eines neuen tennis-talents

Dino Prizmic hingegen präsentierte sich in beeindruckender Form. Der 20-Jährige, der mit der Karriere-Bestplatzierung von Rang 79 nach Rom kam, nutzte Djokovics Schwächen geschickt aus und spielte ein starkes, druckvolles Match. Besonders im zweiten und dritten Satz zeigte er eine beeindruckende Leistung. Mit druckvollen Grundschlägen setzte er den Serben immer wieder unter Druck und zwang ihn zu Fehlern. Der Sieg über Djokovic ist der größte seiner Karriere, nachdem er bereits in Madrid den Weltranglistensechsten Ben Shelton ausgeschaltet hatte. „Es war definitiv ein großartiges Match von mir. Ich habe unglaublich gespielt“, jubelte Prizmic nach seinem Erfolg.

Die Partie begann vielversprechend für Djokovic, der den ersten Satz mit 6:2 relativ problemlos gewann. Doch Prizmic ließ sich nicht entmutigen. Im zweiten Satz drehte er das Spiel mit einer beeindruckenden Serie von vier gewonnenen Spielen und glich aus. Der entscheidende dritte Satz verlief ähnlich: Prizmic behielt die Kontrolle und sicherte sich den Sieg mit 6:4. Er trifft nun auf Ugo Humbert oder Vit Kopriva und kann von einem Einzug ins Achtelfinale träumen – ein Erfolg, der seinen Aufwärtstrend eindrucksvoll unterstreicht.