Dhb-vertragsschacher: gíslason-verlängerung zieht sich hin!
Dramatik im deutschen Handball: Während Alfred Gíslason, der Bundestrainer, bereits öffentlich seine Vorliebe für eine Fortsetzung mit dem DHB geäußert hat, zieht sich die offizielle Vertragsverlängerung bis zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles wie ein Kaugummi.

Zögerliches manöver um den erfolgstrainer
Hinter den Kulissen brodelte es, während die Öffentlichkeit im Unklaren gelassen wurde. Laut Informationen von Sport BILD standen die Zeichen seit Wochen auf einer Verlängerung, doch die Umsetzung stockte. DHB-Vize Ingo Meckes geriet dadurch in Erklärungsnot – ein Unverständnis, das intern wächst. Gespräche mit möglichen Nachfolgern, Magdeburgs Bennet Wiegert und Lemgos Florian Kehrmann, wurden bereits geführt, nur um dann abrupt abgebrochen zu werden. Eine klare Absage erhielten beide Trainer bis Sommer 2028 – die Alternativen waren offiziell verworfen.
Das Problem: Bis zuletzt fehlte das entscheidende Gespräch mit dem Bundestrainer selbst! Eine Expertenrunde unter Beteiligung von DHB-Vorstandschef Mark Schober, DHB-Boss Andreas Michelmann und Liga-Präsident Uwe Schwenker sollte in Köln grünes Licht geben, doch Meckes’ Zögern trug zur Verzögerung bei. Sein Ausflug ins Schweizer Trainer-Land mit Andy Schmid, einst Weltklasse-Spieler, aber als Coach noch in den Kinderschuhen steckend, stieß intern auf Kritik. „Alle Fakten hätten auf dem Tisch liegen müssen“, so ein Beteiligter. „Die Personalie hätte schneller und souveräner gelöst werden können.“
Die Spieler selbst drückten ihre Unterstützung für Gíslason bereits mehrfach aus. Julian Köster schwärmte von dessen Umgang mit dem Team und betonte seine Dankbarkeit. Auch aus dem Team kamen positive Signale. Die Mannschaft steht hinter ihrem Coach. Gíslason selbst bezeichnete sich als „Maschine“, die weiterläuft – ein klares Bekenntnis zu seiner Rolle.
Die finale Entscheidung steht nun unmittelbar bevor. Am Freitagvormittag soll das entscheidende Gespräch mit Gíslason digital stattfinden. Ob der DHB endlich aus dem Zögern erwacht und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellt, bleibt abzuwarten. Die Fans und die Handball-Szene bangen – die Zeit drängt!
