Dhb-pokal: überraschungen und lemgo-märchen prägen die geschichte
Der DHB-Pokal – ein Wettbewerb, der regelmäßig für Kopfstände sorgt und bewiesen, dass der Fußball-Spruch „Der Ball ist rund und das Spiel ist nicht abgedeichbar“ auch im Handball gilt. Während die etablierten Kräfte oft die Segel setzen, tanzen vermeintlich kleinere Vereine plötzlich im Rampenlicht. Ein Blick zurück auf einige der größten Überraschungen und denkwürdigsten Momente dieser einzigartigen Pokalgeschichte.

Die david gegen goliath-saga
Seit 1993, als das Final4-Format eingeführt wurde, hat der DHB-Pokal immer wieder bewiesen, dass auch unterklassige Mannschaften mithalten können. Zweitligisten haben nicht nur einmalig das Halbfinale erreicht, sondern sogar das Endspiel bestritten. Die SG Flensburg-Handewitt musste sich 1992, noch im Hin- und Rückspielmodus, dem TUSEM Essen geschlagen geben – ein denkwürdiger Moment, der die Kräfteverhältnisse vorübergehend auf den Kopf stellte. Die Mannschaft aus Essen hatte auf dem Weg ins Finale gleich vier Erstligisten ausgeschaltet, ein Verdienst des Trainers Zvonimir
