Deutschland-debakel: goretzka-streit und elfmeter-albtraum!
Das frühe Aus bei der XXL-Weltmeisterschaft hat die deutsche Nationalmannschaft in eine tiefe Krise gestürzt. Nach dem dramatischen Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verbundenen Rauswurf von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) kommen nun brisante Details ans Licht, die das Bild hinter den Kulissen des Scheiterns verdeutlichen. Der Fokus liegt dabei auf dem Verhalten von Leon Goretzka (31).
Kabinen-dampf: goretzka isolierte sich offenbar
Während Goretzka in der WM-Qualifikation noch eine tragende Säule im Mittelfeld war – in fünf von sechs Spielen stand er in der Anfangsformation – schien er bei der Weltmeisterschaft eine völlig andere Rolle zu spielen. Nagelsmann hatte ihm zwar noch eine wichtige Rolle zugesagt, doch in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Curacao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1) durfte der ehemalige Bayern-Star lediglich kurz ran. Aus dem Umfeld der Mannschaft dringt nun das Gerücht, dass sich Goretzka auffällig vom Rest der Mannschaft isolierte. Berichten zufolge verbrachte er viel Zeit alleine, zeigte sich häufig schlecht gelaunt und schien sich kaum für das Team zu engagieren.
Das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador (1:2) verpasste der unzufriedene Mittelfeldspieler komplett. Und beim alles entscheidenden Sechzehntelfinal-Aus gegen Paraguay (4:5 n.E.) wurde er erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Die Entscheidung, wer sich am Elfmeterpunkt beweisen sollte, gestaltete sich jedoch zu einem zermürbenden Tauziehen.
Pikanterweise trat Goretzka selbst nicht an. Stattdessen musste der Innenverteidiger Jonathan Tah (30) den ersten Elfmeter seiner Karriere schießen – und zielte völlig daneben. Ein Patzer, der das Aus besiegelte und die ohnehin schon angespannte Atmosphäre im Team weiter verschärfte. Die Frage, ob Goretzkas Verhalten einen Einfluss auf die Leistung der Mannschaft hatte, bleibt zwar unbeantwortet, doch die Berichte über seine Isolation und Unzufriedenheit tragen zu einem düsteren Bild bei. Es deutet auf tieferliegende Probleme hin, die weit über das Ausscheiden im Elfmeterschießen hinausgehen.
Während die Schweiz den Sieg feiert, weint Bayern-Star Díaz bittere Tränen. Ein bitterer Kontrast zu den Hoffnungen, die vor dem Turnier in die deutsche Nationalmannschaft gesetzt wurden.

Die suche nach schuldigen beginnt
Die Suche nach den Verantwortlichen für das Debakel wird in den kommenden Tagen und Wochen intensiv geführt werden. Julian Nagelsmann muss seinen Stuhl verteidigen, und auch die Spieler werden sich einer genauen Prüfung stellen müssen. Ob Leon Goretzka eine Rolle bei dieser Analyse spielen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der deutsche Fußball steht vor einem Neuanfang, der von Ehrlichkeit, Selbstreflexion und einer klaren Vision für die Zukunft geprägt sein muss.
