Deutschland träumt von der wm 2038/2042: dfb legt pläne vor!
Der Traum von einer dritten Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land könnte wahr werden: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat dem Deutschen Fußball-Liga (DFL) Pläne für eine mögliche Bewerbung um die WM 2038 oder 2042 vorgelegt. Nach den Erfolgen von 1974 und 2006 scheint der DFB ernst mit der Idee, Deutschland erneut im Scheinwerferlicht des Weltfußballs zu präsentieren.

Große stadien, große ambitionen
Laut Informationen der Bild
-Zeitung sollen 14 Stadien mit einer Kapazität von mindestens 40.000 Zuschauern für die Austragung der Weltmeisterschaft vorgesehen sein. Unter den genannten Arenen befinden sich bekannte Namen wie das Olympiastadion in Berlin, die Red Bull Arena in Leipzig, das Volksparkstadion in Hamburg und das Signal Iduna Park in Dortmund – ein wahres Fest für Fußballfans aus dem In- und Ausland. Die Auswahl spiegelt die fußballerische Tradition und die moderne Infrastruktur Deutschlands wider.
Doch es gibt auch Stolpersteine. Die FIFA-Rotation der Kontinente besagt, dass ein Kontinent vor einer erneuten WM-Austragung zweimal pausieren muss. Das bedeutet, dass Deutschland wohl erst 2042 in die engere Wahl kommen könnte. Die WM 2034 ist bereits Saudi-Arabien zugesprochen, und 2030 werden Argentinien, Paraguay und Uruguay mit Marokko, Portugal und Spanien ein gemeinsames Turnier austragen.
Die DFL steht der Bewerbung positiv gegenüber, was die Chancen auf eine deutsche WM weiter erhöht. Präsident Hans-Joachim Watzke scheint zu erkennen, welches wirtschaftliche und sportliche Potenzial in der Ausrichtung eines solchen Großereignisses steckt. Allerdings gilt es, die komplexen politischen und finanziellen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, um eine erfolgreiche Bewerbung zu gewährleisten.
Während die Welt im Juni das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada verfolgt, arbeitet der DFB im Hintergrund an der Verwirklichung eines weiteren großen Fußballtraums. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange, und die Hoffnung auf eine WM in Deutschland lebt weiter. Es bleibt abzuwarten, ob der DFB seine Ambitionen in die Tat umsetzen und Deutschland erneut zum Gastgeber eines unvergesslichen Fußballfestes machen kann.
