Deutsche kombinierer hoffen auf olympia-medaille – frenzel gibt kampfgeist vor

Enttäuschung nach dem start, hoffnung auf die wende

Nach einem enttäuschenden Start in die Olympischen Spiele wollen die deutschen Kombinierer am Dienstag endlich ihre erste Medaille holen. Bundestrainer Eric Frenzel gibt sich zuversichtlich: „Die Jungs haben weiter das Vertrauen in sich und sind gut drauf. Das sind Wettkampftypen!“. Die Entscheidung findet an der Großschanze statt, mit Springen um 10:00 Uhr und Langlauf um 13:45 Uhr (ARD und Eurosport).

Rydzeks letzter einzelwettkampf

Rydzeks letzter einzelwettkampf

Bei den ersten Wettbewerben lief es für das deutsche Team noch nicht nach Plan. Johannes Rydzek erreichte als Achter das beste Ergebnis. Es drohen die ersten Olympischen Winterspiele seit 2010 ohne eine Einzelmedaille für die deutschen Kombinierer. Für den siebenmaligen Weltmeister Rydzek wird es sein letzter olympischer Einzelwettkampf. Er möchte diesen Moment dennoch genießen, unabhängig vom Ausgang.

Geiger setzt auf die kälte

Geiger setzt auf die kälte

Vinzenz Geiger hofft, dass die niedrigeren Temperaturen die Bedingungen verbessern. „Das Gute ist, dass die Strecke bei den niedrigeren Temperaturen nicht mehr so weich sein wird. Das kommt uns entgegen“, erklärte der Peking-Olympiasieger. Die größte Herausforderung bleibt jedoch das Springen.

Schwierigkeiten beim springen

„Wir haben die Schanze noch nicht zu 100 Prozent geknackt, aber wir sind kurz davor“, so Frenzel nach dem letzten Training. Trotzdem gibt Julian Schmid die klare Marschroute vor: „Wir wollen um die Medaillen kämpfen!“. Sollte dies nicht gelingen, bleibt nur noch der Teamsprint am Donnerstag als Chance auf Edelmetall.

Rydzek spart kräfte

Johannes Rydzek ließ das Training am Montag sogar aus, um sich optimal vorzubereiten. „Ich will körperlich und mental alle Kräfte sammeln“, erklärte der 34-Jährige. Er konzentriert sich voll und ganz auf seinen letzten olympischen Einzelwettkampf.

Oftebro als top-favorit, frenzel bleibt hoffnungsvoll

Als größter Goldkandidat gilt der Norweger Jens Luraas Oftebro, der bereits auf der Normalschanze triumphierte. Er zeigte auch im Großschanzentraining starke Leistungen. Frenzel bleibt jedoch optimistisch: „Jeder ist zu schlagen, auch er. Wir müssen einfach bei uns bleiben!“. Die deutschen Kombinierer wollen alles geben, um eine Überraschung zu schaffen.

Die konkurrenz im überblick

  • Norwegen: Jens Luraas Oftebro als klarer Favorit
  • Deutschland: Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek und Julian Schmid
  • Weitere: Japan und Österreich als starke Konkurrenten