Deschamps stellt wm-kader vor: mbappé führt frankreich an

Paris – Didier Deschamps hat seinen Kader für die anstehende Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada bekannt gegeben. Angeführt wird die Équipe Tricolore vom Superstar Kylian Mbappé, doch auch einige Überraschungen und Abschiede prägen die Auswahl des französischen Nationaltrainers.

Bayern-duo verstärkt den französischen kader

Bayern-duo verstärkt den französischen kader

Neben Mbappé gehören auch Ousmane Dembélé, Michael Olise und Dayot Upamecano von Bayern München zum 26-köpfigen Aufgebot. Deschamps betonte, dass es bei der Auswahl nicht um die besten Einzelspieler ging, sondern um die optimale Balance und das Zusammenspiel der Mannschaft. „Es ist eine Mannschaft. Nicht unbedingt die 26 besten Spieler. Es geht um Ausgewogenheit und darum, wie das Team zusammenwächst“, erklärte er gegenüber TF1.

Ein Blick zurück auf die WM 2018 zeigt, dass nur wenige Gesichter aus dem damaligen Weltmeister-Team geblieben sind. Lucas Hernández und N’Golo Kanté von Paris Saint-Germain sowie Mbappé und Dembélé sind die einzigen verbliebenen Spieler. Ein prominenter Name fehlt jedoch: Hugo Ekitiké, der ehemalige Frankfurter Stürmer, der nun bei Liverpool unter Vertrag steht, verpasst das Turnier aufgrund einer schweren Achillessehnenverletzung.

Auch Eduardo Camavinga, Mittelfeldspieler von Real Madrid, wurde von Deschamps nicht berücksichtigt. Der Grund: „Er hatte eine harte Saison hinter sich, in der er nicht viel zum Einsatz kam und mit Verletzungen zu kämpfen hatte“, so der Trainer. Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, aber notwendig im Hinblick auf die Belange des Teams.

Frankreich startet am 16. Juni in der Gruppe I gegen Senegal. Im Anschluss treffen sie auf den Irak und Norwegen. Die Erwartungen sind hoch, doch Deschamps scheint sich auf eine ausgewogene Mischung aus Erfahrung und jungen Talenten zu verlassen. Ob dies zum Erfolg führen wird, wird die Weltmeisterschaft zeigen. Die Ankündigung des Kaders markiert den offiziellen Beginn der Vorbereitungen für die Franzosen, die mit dem Anspruch antreten, erneut den Titel zu holen.