Derby-duell in mailand: inter stellt thuram-esposito auf, milan bangt um gabbia
Die Stadt Mailand hält den Atem an. Am Sonntagabend treffen Inter und Milan im Derby aufeinander – und die Aufstellungen sind so klar wie selten. Während die Nerazzurri mit Thuram und Esposito ihre Sturm-Chemie erneut aufleben lassen, muss der AC Milan auf drei Leistungsträger verzichten.

Inter setzt auf thuram-esposito, calhanoglu zurück in der startelf
Simone Inzaghi hat die Nase vorn. Nach dem souveränen Pokal-Halbfinal-Einzug rotiert der Coach nur auf einer Position: Hakan Calhanoglu kehrt nach Wochen der Reservisten-Rolle in die Serie-A-Startelf zurück. Der Türke soll gegen Milan das Tempo diktieren, neben ihm laufen Barella und Zielinski auf. Die Abwehr um Akanji und Bastoni bleibt stabil, vorne vertraut Inzaghi erneut dem Duo Thuram-Esposito – eine Verbindung, die in den letzten Partien für Torgefahr sorgte.
Die Rotationsmaschine läuft auf Sparflamme. Nur Dumfries rutscht auf die Bank, Dimarco behält die linke Seite. Sommer steht wie eh und je zwischen den Pfosten. Bonny, frisch genesen, darf von der Bank einzugreifen – ein Trumpf, den Inzaghi schon oft gezogen hat.
Milan bangt um gabbia – estupinan rückt nach
Bei Milan sieht die Lage anders aus. Gabbia fällt nach Leisten-Operation rund vier Wochen aus, Gimenez und Loftus-Cheek fehlen ebenfalls. Die gute Nachricht: Bartesaghi hat sein Muskelfaserriss-Problem überstanden und sitzt zumindest wieder auf der Bank. Estupinan wird links in der Viererkette starten, Tomori und De Winter bilden das Zentrum.
Im Mittelfeld setzt Allegri auf Modric und Fofana – ein Duo, das Ballbesitz und Ballsicherheit vereint. Rabiot übernimmt die linke Seite, rechts läuft Saelemaekers auf. Vorne bleibt das Pulisic-Leao-Duo, das in dieser Saison noch selten gleichzeitig glänzte. Nkunku und Fullkrug lauern auf der Bank, bereit, den Knock-out-Sprint einzulegen.
Die Zahlen sprechen für Inter: Bei einem Sieg würde die Serie-A-Spitze auf 13 Punkte anwachsen. Milan muss gewinnen, um die Meisterschaft nicht vorzeitig zu verspielen. Die Druckwelle ist beidseitig spürbar – doch Inzaghi hat die besseren Karten. Das Derby beginnt am Sonntag um 20.45 Uhr, die Stadt wird beben.
