Der torwart-flüsterer: wie er unsere handball-helden noch stärker macht
Der mann hinter den riesen: mattias andersson
Er macht sie größer, stärker, unaufhaltsamer! Hinter den Torwartriesen Andreas Wolff (34/1,98 Meter) und David Späth (23/2,00 Meter) arbeitet ein Mann, der das Geheimnis ihres Erfolgs kennt: Mattias Andersson (47), der Torwart-Flüsterer! Der Schwede ist eine Legende – Europameister 2000, Olympia-Silber 2012, und Champions-League-Sieger, sowohl als Spieler als auch als Trainer. Heute ist er Torwart-Bundestrainer des Deutschen Handballbundes. Ein Meister seines Fachs!
Das torwart-geheimnis: andersons philosophie
Andersson versteht das Spiel aus der Perspektive des Torhüters. „Im Tor sieht man andere Dinge, als ich sie von der Bank aus als Trainer sehe.“ Er kennt den Druck, die Spannung, den Moment, in dem alles auf dem Spiel steht. Er weiß, wie man in diesen entscheidenden Augenblicken einen kühlen Kopf bewahrt. Aber gegen Dänemark (26:31) funktionierte das nicht immer. Jetzt geht es gegen Frankreich um den Einzug ins Halbfinale!
Zwei weltklasse-torhüter: wolff und späth
„Wir haben zwei Weltklasse-Torhüter. Wir brauchen beide in so einem Turnier“, betont Andersson. Größe allein ist nicht entscheidend. Viel wichtiger ist die Positionierung. „Wenn man falsch steht, hält man auch mit guter Technik keinen Ball.“ Umgekehrt gilt: „Wenn man richtig steht, kann man auch mit nicht perfekter Technik den Ball halten.“ Das ist der Kern des modernen Torwartspiels, so Andersson.
Die analyse-maschine: so bereitet er die torhüter vor
Ein fester Rhythmus hat sich bei der EM etabliert. Am Tag vor dem Spiel erhalten die Torhüter einen USB-Stick mit Clips des kommenden Gegners. Darin sind alle Würfe der gegnerischen Spieler, spielweise sortiert, enthalten. Eine unglaubliche Detailarbeit! Am Spieltag wird diese Analyse besprochen – zuerst die Einschätzungen der Torhüter, dann Anderssons Beobachtungen. „Ich spiele nicht vor. Ich sage nicht, so läuft das“, erklärt er.
Anderssons notizen: das torwart-protokoll
Während der Spiele schreibt Andersson fast ununterbrochen. Er notiert Wurfpositionen, Distanzen, die Freiheit des Schützen und wo der Ball im Tor landet. Dazu kommen Plus- und Minuspunkte für Positionierung und Präsenz. Wichtig ist die Einordnung: Sind es Gegenstöße oder Rückraumwürfe? Erst das zeigt, was wirklich passiert. Andersson bewertet Torhüterleistungen nicht nur anhand der Anzahl der Paraden.
Die entscheidung: wer steht im tor?
Andersson gibt Bundestrainer Alfred Gislason (66) eine klare Empfehlung, wer im Tor stehen sollte. In den meisten Fällen folgt Gislason diesem Rat. „Die letzte Entscheidung liegt aber bei Alfred“, betont Andersson. Es ist ein Zusammenspiel aus Erfahrung, Analyse und Vertrauen. Die Zukunft der deutschen handball-Hoffnungen hängt von dieser Partnerschaft ab! Wird es gegen Frankreich reichen? Bleiben Sie dran!
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