Dépor vor aufstieg? borja fernández äußert sich zur drucksituation
Ein aufstieg in die erste Liga scheint für Deportivo La Coruña in greifbare Nähe zu rücken, doch der Weg dorthin ist alles andere als ein Selbstläufer. Ex-Profi Borja Fernández hat sich bei RadioMarca zu den Ambitionen des Teams und den Herausforderungen der Endphase geäußert – und warnt vor zu viel Optimismus.

Die mentale stärke entscheidet das rennen
Fernández, der Deportivo aus eigener Erfahrung kennt, sieht die Fähigkeit, mit Druck umzugehen, als den entscheidenden Faktor im Aufstiegskampf. „Es gibt viele Mannschaften mit Chancen, aber auch einen enormen Druck, besonders bei Klubs mit großer Fanbasis und einer erfolgreichen Vergangenheit in der höchsten Spielklasse“, so der ehemalige Mittelfeldspieler. Die Erwartungen der Fans und die Last der Geschichte können eine Bürde darstellen, die nicht jeder Klub stemmen kann.
Seine Anwesenheit am kommenden Wochenende in Riazor, wo seine aktuelle Mannschaft, UD Ourense, gegen die zweite Garnitur von Deportivo zum Einsatz kommt, ist dabei keineswegs nur ein freundschaftlicher Besuch. Vielmehr geht es um Punkte, die für den eigenen Aufstiegsanspruch entscheidend sein könnten. Manuel Pablo, der Trainer des Reserveteams, leistet laut Fernández „sehr gute Arbeit“ und sein Team sei „das stärkste“. Die La Coruña-Fans dürfen sich freuen: Sollte Deportivo B gegen Ourense gewinnen und Oviedo Vetusta nicht drei Punkte holen, wäre der aufstieg bereits am Sonntagabend besiegelt. Was für Spannung sorgt – das Spiel zwischen Deportivo B und Ourense findet vor dem Duell mit Oviedo statt.
Doch es gibt auch einen Lichtblick für die Fans von Fabril: Selbst wenn Deportivo B verliert und Oviedo ebenfalls punktet, würde Fabril ebenfalls den aufstieg in die Primera RFEF erreichen. Der Kampf um die Aufstiegsplätze ist also bis zum Schluss spannend und jeder Punkt zählt. Die Nerven liegen angespannt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt – und in La Coruña keimt die Hoffnung auf eine Rückkehr in die erste Liga auf.
