Del playoffs: köln und berlin im titelduell – die vorzeichen!

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) steht vor ihrer entscheidenden Phase: Die Play-offs gehen in die Halbfinalspiele, in denen die vier stärksten Teams der Hauptrunde um den Einzug ins Finale kämpfen. Köln und Berlin, zwei Giganten des deutschen Eishockeys, liefern sich ein Duell der Giganten, während Mannheim und München um den zweiten Finalplatz kämpfen.

Kölner haie gegen eisbären berlin: eine rekord-saison trifft auf widerstand

Die Kölner Haie präsentierten sich in der Hauptrunde als nahezu unaufhaltsame Macht. Mit einem neuen Siegesrekord von 16 Spielen in Folge und dem bisherigen Punkterekord eines Hauptrundenersten (116 Punkte) demonstrierten sie Dominanz pur. Im Gegensatz dazu kämpften die Eisbären Berlin mit zahlreichen Verletzungen und beendeten die Saison mit einem deutlichen Rückstand. Trotzdem sicherten sie sich die direkte Viertelfinalqualifikation und bewiesen im Viertelfinale gegen Schwenningen ihre Playoff-Reife.

Die Erinnerung an das Finale 2025 ist noch lebendig: Köln gelang zwar ein Overtime-Sieg, doch die Eisbären antworteten mit drei deutlichen Siegen und der Titelverteidigung. Ein kurioser Fakt: Trotzdem konnte Köln die Eisbären in der Hauptrunde 2025/26 in der regulären Spielzeit nie besiegen – in Berlin sicherten sich die Haie sogar beide Spiele durch Penaltyschießen. Aber Vorsicht: In Köln gingen die Eisbären mit 7:0 und später 1:0 als Sieger hervor.

Die personellen Verhältnisse sind unterschiedlich: Bei den Haien fällt lediglich Ryan MacInnis verletzungsbedingt aus, während bei den Eisbären die Verletztenliste deutlich länger ist. Blaine Byron, Patrick Khodorenko und Nationalspieler Korbinian Geibel fallen aus, und es ist unklar, ob Mitch Reinke noch in den Play-offs zum Einsatz kommen wird. Dennoch bleiben die Kölner der leicht favorisierte Gegner, da sie in der Hauptrunde und im Viertelfinale eine beeindruckende Stabilität bewiesen haben.

Adler mannheim gegen ehc red bull münchen: eine frühere rivalität neu entfacht

Adler mannheim gegen ehc red bull münchen: eine frühere rivalität neu entfacht

Die Adler Mannheim waren von Beginn an in der Spitzengruppe der Liga angesiedelt, während der EHC Red Bull München mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte. Die Defensive der Oberbayern sorgte jedoch für einen deutlichen Aufschwung, und am Ende waren beide Teams defensivstark. Mannheim war mit 122 Gegentoren das defensivstärkste Team der Hauptrunde, München folgte mit 126 direkt dahinter.

Im Viertelfinale demonstrierten die Adler ihre Stärke gegen Bremerhaven, während München ein hartes Duell gegen Ingolstadt bestritt. Ein interessantes Detail: Die beiden Teams trafen bereits in den Play-offs 2018, 2019 und 2022 aufeinander, wobei Mannheim zweimal den Titel gewann.

Personell gibt es ebenfalls einige Veränderungen: Bei den Adlern fehlen neben Brandon O'Donnell und Anthony Greco auch die Talente Max Calce und Kevin Bicker. Bei München fällt der Nationaltorhüter Mathias Niederberger verletzungsbedingt aus, ebenso wie Center Gabriel Fontaine und Patrick Hager. Fabio Wagner befindet sich zudem in Rekordsperre.

Obwohl beide Mannschaften über starke Kader verfügen, deutet vieles auf eine enge Serie hin. Die Stabilität der Defensivreihen und die Leistungen der Torhüter werden entscheidend sein. Die Frage ist: Wer wird die Serie für sich entscheiden und ins Finale einziehen?