Deb analysiert olympia-aus: was lief beim eishockey-viertelfinale schief?
- Deb analysiert olympia-aus: was lief beim eishockey-viertelfinale schief?
- Enttäuschung nach dem 2:6 gegen die slowakei
- Diskussion um die eiszeitverteilung
- Künast räumt diskussionsbedarf ein
- Kreis akzeptiert die kritik
- Teamgeist und zielerreichung im viertelfinale
- Weitere analysen und ausblick
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Deb analysiert olympia-aus: was lief beim eishockey-viertelfinale schief?
Nach dem unerwarteten Ausscheiden
des deutschen Eishockeyteams im Viertelfinale der Olympischen Winterspiele in Mailand kündigte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) eine umfassende Analyse an. Im Fokus steht dabei auch die taktische Ausrichtung und die Entscheidungen von Bundestrainer Harold Kreis.Enttäuschung nach dem 2:6 gegen die slowakei
„Wir werden alles genau anschauen“, erklärte Sportdirektor Christian Künast nach der 2:6-Niederlage gegen die Slowakei. „Wir wollten natürlich mehr erreichen und hätten uns über einen Weiterzug gefreut.“ Das Ausscheiden sei eine Enttäuschung, aber man müsse die Leistung des Teams realistisch bewerten und daraus lernen.
Diskussion um die eiszeitverteilung
Ein zentraler Punkt der Analyse wird die Eiszeitverteilung während der fünf Spiele in Mailand sein. Besonders die NHL-Stars im deutschen Kader, wie Kapitän Leon Draisaitl, Tim Stützle und John-Jason Peterka, trugen eine hohe Belastung. Es entstand der Eindruck, dass der Fokus stark auf diesen Top-Spielern lag.
Künast räumt diskussionsbedarf ein
„Die besten Spieler müssen natürlich die meiste Eiszeit bekommen, und das wurde auch versucht“, so Künast. „Es lässt sich aber diskutieren, ob es am Ende vielleicht doch die ein oder andere Sekunde zu viel war.“ Er betonte, dass man dies offen und ehrlich analysieren werde.
Kreis akzeptiert die kritik
Bundestrainer Harold Kreis zeigte sich einsichtig und akzeptierte die Kritik an der Eiszeitverteilung. „Die Frage ist vielleicht berechtigt, ob ich sie zu viel eingesetzt habe“, gab er zu. „Aber dass alle die gleiche Eiszeit bekommen, das wird es nicht geben.“
Teamgeist und zielerreichung im viertelfinale
Trotz der Enttäuschung betonte Künast, dass das Team eine starke Einheit gebildet habe. „Wir haben eine Gruppe gesehen, die zusammen an einem Strang gezogen hat.“ Das Erreichen des Viertelfinals sowohl mit dem Männer- als auch mit dem Frauenteam sei ein Erfolg, der nicht vergessen werden dürfe.
Weitere analysen und ausblick
Neben der Eiszeitverteilung werden auch andere taktische Aspekte, die Spielweise des Teams und die Leistung der einzelnen Spieler analysiert. Ziel ist es, aus den Fehlern zu lernen und sich für zukünftige Turniere besser vorzubereiten. Der DEB will weiterhin in den Eishockey-Sport investieren und die Nachwuchsförderung ausbauen.
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