De Zerbi rettet Tottenham: Psychologische Tricks und Millionen-Transfers
Tottenham Hotspur steht vor der neuen Premier League-Saison vor einem Neuanfang, nachdem die letzte Saison denkbar schlecht verlief. Trainer Roberto De Zerbi schilderte in einem Interview mit dem Daily Mail, wie er das Team vor dem Abgrund rettete, nachdem er die Mannschaft in einer schwierigen Lage übernommen hatte.
Die Rettung durch psychologische Maßnahmen
De Zerbi übernahm den Verein, als Tottenham am Rande des Abstiegs stand und das Team in einer tiefen Krise steckte. Nach einer 1:0-Niederlage gegen Sunderland, bei der er sein Debüt auf der Bank gab, fand er die Spieler weinend und am Boden des Umkleideraums vor. Seine Reaktion war direkt: „Es ist doch nicht so, dass wir sterben werden!“
Um die Stimmung zu verbessern, organisierte De Zerbi eine strenge Regelung: „Ich habe eine Besprechung mit dem Personal abgehalten und gesagt: 'Den ersten, den ich etwas Negatives sagen höre, schicke ich sofort nach Hause.'“ Er versprach den Spielern, dass er bei positiver Einstellung an ihnen festhalten würde.
Als weiteren ungewöhnlichen Schritt lud er das Team zu einem Dinner in Mayfair mit Alkohol ein. „Der Alkohol ist ein gutes Medikament. Genießt es in aller Ruhe und Ernsthaftigkeit, nicht wie dumme Leute“, erklärte er.
De Zerbi führte auch zahlreiche Einzelgespräche mit Spielern, die einen Vereinswechsel anstrebten. Sein Angebot: „Helft mir, die Klasse zu halten, und ich helfe euch, zu gehen. Wenn ihr mir nicht helft, werdet ihr in Vergessenheit geraten.“

Tottenham investiert Millionen in neue Spieler
Mit der Premier League vor der Tür, investiert Tottenham massiv in neue Spieler, um die vergangene Saison zu vergessen. Von den fast zwei Milliarden Euro, die in diesem Transferfenster bereits ausgegeben wurden, flossen 267 Millionen Euro nach London.
Sandro Tonali ist mit 108 Millionen Euro der teuerste Neuzugang in der Geschichte des Vereins, gefolgt von Mateus Fernandes. Für Van Hecke zahlten die Spurs 60 Millionen Euro. Zusätzlich kamen Senesi, Robertson und Dubravka ohne Ablöse hinzu.
