Davos stürmt ins finale: lemieux entscheidet die serie!
Die Davoser Arena bebte gestern Abend, als Brendan Lemieux in der 62. Minute das Siegestor für den HC Davos gegen die ZSC Lions erzielte und damit die Schweizer Meisterschaft 2025/2026 fest im Blick hat. Ein dramatisches Halbfinalende, das die Bündner ins Finale schickt und die Titelverteidiger aus Zürich in die Sommerpause befördert.
Die entscheidung durch lemieux: ein handgelenkschuss für die ewigkeit
Die Spannung war kaum zu überbieten, als Lemieux nach einem gewonnenen Scheibenbesitz in der eigenen Zone blitzschnell reagierte. Der freie Raum vor dem Tor war seine Bühne, und sein präziser Handgelenkschuss ließ dem ZSC-Torwart keine Chance. 2:1 für Davos – die Serie war entschieden! Ein Triumph, der die ganze Gruppe emotionalisierte, wie Lemieux nach dem Spiel erklärte: „Ich bin einfach stolz auf unsere Gruppe. Wir haben das ganze Jahr hart gearbeitet.“
Es ging für Lemieux nicht um persönliche Anerkennung, sondern um den Erfolg des Teams. Ein bescheidenes Statement, das die Teamleistung in den Vordergrund stellt. Die ZSC Lions hingegen mussten eine bittere Erkenntnis hinnehmen. Patrick Geering, der Kapitän der Lions, beschrieb das Gefühl nach dem Spiel als „einfach nur Leere“. Ein Gefühl, das wohl jeder kennt, der eine große Chance verpasst hat.

Effizienz als stolperstein: was fehlte den zsc lions?
Geering suchte nach den Gründen für das Ausscheiden und kam zu dem Schluss, dass die Lions bei der Effizienz zu kurz gekommen sind. „Ich glaube, es wäre mehr drin gewesen, wenn wir konsequenter und kaltblütiger agieren könnten“, so der Zürcher Leader. Besonders die Special Teams hätten genutzt werden müssen, um die Entscheidung herbeizuführen. Davos hingegen zeigte eine beeindruckende Struktur und Disziplin über die gesamte Saison – eine Leistung, die sich nun auszahlt.
Die Zuschauer sahen ein hochklassiges Duell, das bis zur letzten Sekunde spannend blieb. Lemieux' Tor war der Höhepunkt einer Serie, die von Kampfgeist und taktischer Finesse geprägt war. Ob Davos nun den Meistertitel holen kann, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Die Bündner haben bewiesen, dass sie zu den besten Teams der Schweiz gehören. Die ZSC Lions hingegen müssen sich auf die nächste Saison konzentrieren und aus ihren Fehlern lernen.
Die Analyse der Partie offenbart, dass es nicht nur an einzelnen Spielern liegt, sondern an einer kollektiven Schwäche in der Umsetzung. Die fehlende Kälte im Abschlussverhalten kostete die Lions letztendlich den Einzug ins Finale. Ein bitteres Ende für eine Mannschaft, die sich so viel erhofft hatte. Davos hingegen kann mit Recht optimistisch in die Zukunft blicken, gestärkt durch den Sieg und den Willen, den Titel zu holen.
