David blockiert juve: 6-millionen-problem hält neuzugang in schach
Jonathan David will trotz Flop-Saison an der Torino festhalten – und verhindert damit den dringend benötigten neuen Stürmer. Ein Machtkampf mit 6 Millionen Netto-Gehalt im Hintergrund.
David bleibt stur – juve zögert
Der Kanadier lässt über Berater verlauten, er wolle sich beim Rekordmeister „bewiesen“, nicht „bewähren“. Drei Worte, die in Turin wie eine Drohung klingen. Denn solange der 25-Jährige nicht abgegeben wird, kann Sportdirektor Giovanni Carnevali weder Alexander Sorloth noch Randal Kolo Muani oder einen Rückhol-Vlahovic präsentieren. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: null zweistellige Tore zum ersten Mal seit seiner Profi-Laufbahn, nur ein Startelf-Einsatz nach Vlahovic-Rückkehr.
Spalletti hatte ihn im Winter öffentlich gemahnt: „Fehlt die Aggressivität im Sechzehner. Dort gibt es keine Räume, man muss sie sich erzwingen.“ Die Antwort des Stürmers war ein verlegener Abschlussfehler gegen Bosnien-Herzegowina und früher Wechsel nach 62 Minuten.

Openda als zweiter bremsklotz
Die Situation verschärft sich, weil auch Loïs Openda nicht abgegeben werden kann. Der Belgier galt als Sicherheit, falls David scheitert – nun sind beide auf der Gehaltsliste verankert und blockieren gemeinsam 11 Millionen Euro an Lohnkapazität. Carnevali muss verkaufen, um kaufen zu dürfen, do doch für David fehlt derzeit jeder Abnehmer, der bereit ist, die 6 Millionen zu übernehmen.
Der Kreis schließt sich: Ohne David-Abgang kein neuer Neuner, ohne neuen Neuner kein Spalletti-Frieden. Und der Trainer tickt laut Insider bereits auf „Deadline-Modus“. Der 30. Juni rückt näher, die WM läuft, die Transfersaison tickt. Torino wartet auf eine Entscheidung – doch David hat sich in Sturheit vergraben.
Am Ende wird die Juve entweder einen Stürmer präsentieren oder einen Trainer erklären müssen, warum sie ohne neue Spitze in die Saison startet. Eine Wahrheit, die in Turin niemand laut aussprechen will.
