Daniela maier triumphiert bei olympia – und hat noch lange nicht genug
Gold für daniela maier: ein triumph für den skicross
Daniela Maier hat am Freitag in Livigno ihren größten Erfolg gefeiert: Sie wurde Olympiasiegerin im Skicross. Die 29-Jährige zeigte eine beeindruckende Leistung und setzte sich gegen starke Konkurrenz durch. Doch statt sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, blickt Maier bereits voller Tatendrang in die Zukunft. „Ich werde weitermachen“, kündigte sie an und beendete damit Spekulationen über einen möglichen Rücktritt.

Kein karriereende in sicht
Maier betonte, dass sie weiterhin mit Leidenschaft Rennen fahren möchte. „Ich freue mich unheimlich aufs Rennen fahren“, sagte sie. Motivation scheint für die frischgebackene Olympiasiegerin kein Thema zu sein. Stattdessen plant sie, weiterhin im Weltcup an den Start zu gehen und „gute Battles“ zu liefern. Die Freude über den Gewinn der Goldmedaille überwältigt sie, aber der Ehrgeiz ist ungebrochen.
Die freude über gold und kleine pannen
„Sie sieht sehr schön aus und gefällt mir sehr gut“, schwärmte Maier von ihrer Medaille, die sie kaum mehr aus den Händen geben wollte. Sie verglich das Gewicht mit dem der Bronzemedaille von Peking 2022, lobte aber den goldenen Glanz. Auch kleine Pannen, wie eine rote Zunge auf den Siegerfotos, konnte ihre Freude nicht trüben. „Ich war davor ein bisschen krank und musste einfach schauen, dass ich den Hals ein bisschen geschmeidig halte“, erklärte sie lachend.
Kurioser schuh-tausch bei der siegerehrung
Auch bei der Siegerehrung gab es eine kleine Anekdote: Maier wollte ursprünglich mit ihren eigenen Skischuhen auf das Podium, doch diese befanden sich in der Athlete’s Lounge. Daher griff sie kurzerhand zu den Schuhen von Sportdirektor Heli Herdt. „Größe 42, ein bisschen zu groß, aber für den einen Sprung hat’s gepasst“, erzählte sie im ZDF.
Maier will sportart weiterentwickeln
Neben ihrer persönlichen Freude möchte Maier auch dazu beitragen, den Skicross weiterzuentwickeln. „Es bedeutet sehr viel für den Sport, auch weil wir uns noch weiterentwickeln möchten“, sagte sie. Ihr Ziel ist es, dass der „coole Sport öfter übertragen wird und wir viele Zuschauer und Nachwuchs generieren können“.
Spannung beim herren-rennen am samstag
Am Samstag stehen die Männer im Fokus. Florian Fischer, Tim Hronek, Cornel Renn und Florian Wilmsmann wollen an den Erfolg von Daniela Maier anknüpfen. Besonders gute Chancen haben Wilmsmann, der derzeit Dritter im Gesamtweltcup ist, und Hronek. Das Rennen beginnt um 12 Uhr (LIVETICKER).
