Dahouds abschied: eintracht frankfurt plantiert weitere baustellen im mittelfeld!
Ein Kapitel endet, andere drohen aufzuspringen: Mahmoud Dahoud verlässt Eintracht Frankfurt nach nur einer Saison – und damit ist der Abgang im Frankfurter Mittelfeld wohl noch nicht der letzte. Dino Toppmöller muss sich auf einen Umbruch einstellen, der weitreichende Folgen haben könnte.
Die verkorkste frankfurter saison: dahoud als frühes opfer
Die Trennung von Mahmoud Dahoud war abzusehen, nun ist sie offiziell. Nach einem Wechsel vom Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion im vergangenen Sommer, fand sich der 28-Jährige in Frankfurt kaum einen Fuß fassen konnte. Seine Einsatzzeiten waren rar, und selbst als er unter Dino Toppmöller kurzzeitig eine größere Rolle spielte, fand er unter Albert Riera kaum mehr Berücksichtigung. Sein letztes Spiel liegt bereits im Februar in München zurück, was den deutlichen Signalcharakter seiner Ausbootung unterstreicht.
Frankfurts Sportdirektor Timmo Hardung würdigte Dahouds professionelles Verhalten und seinen Einsatz, betonte aber auch, dass die Wege sich nun trennen. Dahoud wird somit ablösefrei auf dem Transfermarkt verfügbar sein – ein potenzieller Gewinn für andere Vereine, ein Verlust für die Eintracht.

Mehr als nur dahoud: ein ganzes mittelfeld im umbruch?
Aber Dahoud ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Eintracht steuert auf eine umfassende Neuaufstellung im Mittelfeld zu, und es könnten weitere Abgänge folgen. Ellyes Skhiri könnte bereits ein Jahr vor Vertragsende gehen, und Hugo Larsson hat öffentlich seinen Wunsch nach einem Wechsel im Sommer geäußert. Auch Fares Chaibi wird als Verkaufskandidat gehandelt. Die Situation ist brisant: Die Eintracht muss schnell handeln, um das Mittelfeld neu zu besetzen und die Qualität zu erhalten.
Mario Götze bildet hierbei die Ausnahme. Der Spielmacher hat gerade erst einen langfristigen Vertrag bis 2028 erhalten, was zeigt, wie wichtig die Eintracht ihn einschätzt. Doch selbst mit Götze im Team muss die Eintracht die Lücken füllen, die durch die möglichen Abgänge entstehen werden. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für die Zukunft des Frankfurter Mittelfelds.
Die Frage ist nicht, ob die Eintracht die notwendigen Spieler findet, sondern ob sie dies rechtzeitig tun kann, um die Ambitionen der kommenden Saison zu wahren. Der Abgang von Dahoud ist ein Warnsignal – und die Zeichen deuten auf einen weiteren, turbulenten Sommer in Frankfurt hin. Die Fans dürfen gespannt sein, wie die Verantwortlichen den bevorstehenden Umbruch meistern werden.
