Da silva trifft alle acht würfe – magic gewinnen dramatisch

Tristan da Silva hat in der Nacht zum Freitag eine Leistung abgeliefert, die man so schnell nicht vergisst: acht Würfe, acht Treffer, vier Dreier – und 19 Punkte von der Bank kommend. Die Orlando Magic gewannen gegen die Dallas Mavericks mit 115:114, und der 24-jährige Europameister war der Mann, der den Ton angab.

Ein sieg, der in der letzten sekunde entschieden wurde

Es war das Herz, das zuletzt schlug: Wendell Carter Jr. donnerte 1,4 Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Dunk durch die Reuse und rettete Orlando damit den Sieg. Dramatischer geht es kaum. Für die Magic war es der zweite Erfolg in Folge – und die Tabelle lügt nicht: Als Siebter im Osten ist man wieder in Schlagdistanz zu den direkten Playoff-Plätzen.

Da Silvas Effizienz war dabei das Fundament des Abends. Eine Quote von 100 Prozent aus dem Feld ist selbst in der NBA eine Seltenheit, die man nicht einfach abhakt. Sein Landsmann Moritz Wagner steuerte sechs Punkte, zwei Rebounds und zwei Assists bei. Franz Wagner fehlte weiterhin verletzt.

Lebron schreibt geschichte – mal wieder

Lebron schreibt geschichte – mal wieder

Während Orlando seinen Abend feierte, schrieb LeBron James in Los Angeles ein weiteres Kapitel seiner Karriere, die schon längst kein Ende zu kennen scheint. Der 41-Jährige zog gegen die Denver Nuggets am Ende des ersten Viertels mit einem Sprungwurf aus der Mitteldistanz mit Kareem Abdul-Jabbar gleich – 15.837 Körbe in der regulären Saison. Damit hält er nun auch diese Bestmarke.

Die Punktemarke von Abdul-Jabbar hatte James bereits vor drei Jahren überboten. Rekorde sammelt er inzwischen wie andere Leute Einkaufszettel. Dass er das mit 41 Jahren tut, ist das eigentlich Unglaubliche an dieser Geschichte.

Dallas ohne antwort auf die schlussphase

Dallas ohne antwort auf die schlussphase

Für die Mavericks war es ein bitterer Abend. Klay Thompson war mit 24 Punkten bester Werfer seines Teams – zu wenig, um den Rückstand in den letzten Sekunden noch abzuwenden. Dallas bleibt ohne den erhofften Sieg, Orlando dagegen mit neuem Schwung Richtung Playoffs.

Da Silva hat in dieser Nacht gezeigt, wo sein Platz in der besten Basketball-Liga der Welt ist: mittendrin, nicht daneben.