Cristiano ronaldo setzt sich bei al-nassr durch – streik vorerst beendet

Ronaldo-streik: machtkampf bei al-nassr beigelegt?

Die Spekulationen um den Streik von Cristiano Ronaldo beim saudi-arabischen Klub Al-Nassr scheinen sich dem Ende zuzuneigen. Berichten zufolge ging es um einen internen Machtkampf zwischen dem portugiesischen Superstar und der Klubführung, den Ronaldo nun offenbar für sich entscheiden konnte. Trotzdem steht ein Einsatz in der asiatischen Champions League am Mittwoch noch nicht fest.

Die hintergründe des streits

Die hintergründe des streits

In der vergangenen Woche fehlte der 41-jährige Cristiano Ronaldo sowohl beim 1:0-Sieg gegen Al-Riyadh als auch beim 2:0-Erfolg gegen Al-Ittihad. Eine Verletzung war keine Ursache – Ronaldo hatte protestiert. Die Gründe blieben zunächst im Dunkeln, da weder der Spieler noch der Klub offiziell Stellung bezogen. Lediglich die saudische Liga äußerte sich verärgert und kritisierte das Verhalten des Spielers öffentlich.

Unzufriedenheit mit der transferpolitik

Unzufriedenheit mit der transferpolitik

Anfänglich wurde spekuliert, dass Ronaldo mit der Transferpolitik von Al-Nassr unzufrieden sei. Im Vergleich zur Konkurrenz wie Al Hilal wurden keine namhaften Verstärkungen verpflichtet. Später kamen Gerüchte über ausstehende Gehaltszahlungen auf, allerdings soll es sich dabei nicht um Zahlungen an Ronaldo selbst handeln, sondern an andere Mitarbeiter des Klubs.

"Weißer rauch" in riad: forderungen erfüllt?

"Weißer rauch" in riad: forderungen erfüllt?

Nun vermeldet die portugiesische Sportzeitung A Bola "weißen Rauch in Riad". Demnach soll Al-Nassr ausstehende Zahlungen an Mitarbeiter und Partner beglichen haben, woraufhin Ronaldo seinen Protest beendete. Die Klubführung soll dem Druck des Superstars nachgegeben haben. Dies zeigt, welche Machtfülle der Weltfußballer besitzt.

Rückkehr auf den platz erst am freitag?

Cristiano Ronaldo trainiert bereits wieder mit dem Team, aber ein Comeback in der asiatischen Champions League am Mittwoch beim FC Arkadag in Turkmenistan ist unwahrscheinlich. Sein Einsatz wird erst für das Auswärtsspiel am Freitag gegen Al-Fateh erwartet. Es ist zu erwarten, dass er in den kommenden Spielen wieder eine zentrale Rolle spielen wird.

Wieder mehr befugnisse für portugiesische führungskräfte

Ronaldo soll außerdem durchgesetzt haben, dass die beiden portugiesischen Führungskräfte José Semedo (Geschäftsführer) und Simao Coutinho (Sportdirektor) ihre zuvor eingeschränkten Befugnisse zurückerhalten. Das Duo soll sich nun wieder um die Kaderplanung kümmern dürfen. Dies unterstreicht den Einfluss Ronaldos auf wichtige Entscheidungen innerhalb des Klubs.

Bestätigung bleibt abzuwarten

Ob sich die Ereignisse tatsächlich so zugetragen haben, bleibt abzuwarten, da es bisher keine offiziellen Bestätigungen gibt. Die Situation zeigt jedoch, dass Cristiano Ronaldo nicht nur ein herausragender Fußballer, sondern auch ein wichtiger Faktor bei Al-Nassr ist, dessen Wünsche ernst genommen werden müssen.