Cristiano ronaldo bei bayern münchen: müller offenbart, was hätte sein können
Cristiano ronaldo bei bayern münchen: müller offenbart, was hätte sein können
Wie der ehemalige Bayern-Star Thomas Müller nun enthüllte, soll es 2022 ernsthafte Überlegungen gegeben haben, Cristiano Ronaldo zum FC Bayern München zu holen. Müller äußerte sich in einem Gespräch mit der Sport Bild zu diesem möglichen Transfer und gab Einblicke in die damalige Situation.
Ronaldo hätte sportlich gepasst
„Ronaldo bei Bayern hätte sportlich funktionieren können“, so Müller. „Zu dem Zeitpunkt war er schon der reine Torjäger und hätte mit Sicherheit seine Tore gemacht.“ Der mittlerweile in der MLS aktive Müller betonte, dass Ronaldos Torinstinkt auch im Bayern-Dress eine Bereicherung gewesen wäre. Allerdings sieht er auch einen entscheidenden Faktor, der letztendlich gegen einen Wechsel sprach.

Kompany als hindernis?
Unter dem damaligen Trainer Vincent Kompany, der mittlerweile das Ruder übernommen hat, hätte es laut Müller wahrscheinlich nicht geklappt. „Unter Kompany hätte es wohl nicht funktioniert“, erklärte er. „Ob er sich auch in die Mannschaft und den Spielstil hätte integrieren können, wäre auf den Trainer angekommen.“
Müllers einschätzung zum spielstil
Müller führte aus, dass Ronaldos Spielweise möglicherweise nicht zum von Kompany bevorzugten, mannschaftsorientierten Fußball gepasst hätte. „Sagen wir mal so: Unter dem Spielstil von Kompany hätte es wohl nicht funktioniert, weil da elf Mann in beide Spielrichtungen füreinander arbeiten“, so der Routinier. Es ging ihm um das kollektive Arbeiten auf dem Platz.
Das treffen mit mendes
Es gab Berichte, dass Ronaldos Management im Jahr 2022, als seine Zeit bei Manchester United zu Ende ging, Interesse an einem Wechsel zum FC Bayern signalisiert hatte. Demnach soll es sogar ein Treffen zwischen dem damaligen Bayern-Sportvorstand Oliver Kahn und Ronaldos Berater Jorge Mendes gegeben haben. Ein konkreter Transfer kam jedoch nie zustande.
Ronaldos körpersprache kritisch beurteilt
Auf die Frage, ob er gerne mit Cristiano Ronaldo zusammen gespielt hätte, antwortete Müller ambivalenter Weise. „Ich habe gehört, dass Cristiano außerhalb des Platzes ein sehr guter Teamkollege sein soll. Auf dem Platz fand ich Cristianos Körpersprache dagegen eher fragwürdig“, so Müller, der den FC Bayern im vergangenen Sommer verlassen hatte. Er spielte damit auf mögliche Unzufriedenheit des Portugiesen an.
Ronaldos aktuelle station
Letztendlich entschied sich Cristiano Ronaldo für einen Wechsel zum saudischen Klub Al-Nassr, wo er seit 2023 für Furore sorgt. Die Frage, was hätte sein können, bleibt jedoch bestehen und wird die Fans des FC Bayern noch lange beschäftigen.
