Covirán gewinnt knappe schlacht – bleibt aber schlusslicht!
Granada haucht die Hoffnung auf einen Verbleib in der Liga Endesa am Leben! Covirán sicherte sich am Sonntag einen hart erkämpften Sieg gegen das MoraBanc Andorra mit 89:86 und klammert sich damit an die theoretische Chance, den Abstieg zu vermeiden. Ein nervenaufreibendes Finale, in dem beide Teams alles gaben, entschied letztlich zugunsten der Gastgeber.

Ein schwaches andorra kämpft sich zurück ins spiel
Die Anfangsphase gehörte klar dem MoraBanc Andorra, das mit präzisem Distanzwurfspiel einen Vorsprung herausspielte (5:11, Minute 4). Doch Covirán wehrte sich mit einer aggressiveren Verteidigung und stellte die Weichen für eine spannungsgeladene Partie. Jonathan Rousselle avancierte zum Schlüsselspieler in der ersten Halbzeit und führte sein Team mit großem Engagement an. Die erste Viertelzeit endete zwar knapp mit 20:19 für Granada, doch die Dynamik hatte sich gewendet.
Die Defensivstrategien von Covirán bereiteten dem MoraBanc Andorra zunehmend Kopfzerbrechen. Insbesondere die enge Bewachung von Arten Pustovyi, der kurzzeitig eine technische Foul erhielt, schränkte die Angriffsmöglichkeiten der Gäste ein. Aaron Best sorgte jedoch für Hoffnung auf Andorreraner Seite und hielt sein Team im Spiel. Zur Halbzeit stand es 41:35 für Granada – ein knapper Vorsprung, der alles offenließ.
Ein dramatischer Schlussabschnitt
Nach der Pause zeigte Covirán eine deutliche Leistungssteigerung, während Pustovyis frühes Ausscheiden aufgrund von Foulproblemen die Situation für Andorra weiter erschwerte. Verletzungen von Jassel Pérez und Mehdy Ngouama zwangen die Gastgeber jedoch zu Anpassungen. MoraBanc Andorra nutzte den Moment, um zurück ins Spiel zu finden und übernahm sogar kurzzeitig die Führung (53:54, Minute 27). Shannon Evans übernahm im letzten Viertel die Führung für Andorra (67:71, Minute 33), doch Covirán bewies Moral und konterte mit einem starken Auftritt.
Der entscheidende Moment kam in den letzten Sekunden, als ein letzter Dreierversuch von Andorra an den Ring fiel und die Hoffnung auf eine Verlängerung zunichte machte. Mit einem sicheren Freiwurfspiel sicherte sich Covirán Granada den Sieg.
Die Statistik spricht für sich: 89-Covirán Granada (20+21+21+27): Costa (16), Ngouama (11), Valtonen (7), Bozic (15), Brimah (7) – in der Anfangsaufstellung – Rousselle (12), Pérez (2), Babatunde (8), Howard (8), Tomás (3), Durán (-). 86-MoraBanc Andorra (19+16+30+21): Evans (14), Rice (7), Pons (12), Best (27), Pustovyi (4) – in der Anfangsaufstellung – Castañeda (8), Luz (5), Ortega (-), Kostadinov (4), McKoy (3), Kuric (2), Guerrero (-). Schiedsrichter: Emilio Pérez Pizarro, Carlos Cortés und Raúl Zamorano. Arten Pustovyi wurde wegen Fünf Fouls des Feldes verwiesen (Minute 35). Das Spiel fand im Palacio de los Deportes in Granada vor 5.994 Zuschauern statt.
Die Saison ist noch lange nicht vorbei, doch dieser Sieg gibt Covirán Granada neuen Mut im Abstiegskampf. Die Frage ist, ob es für mehr als nur theoretische Chancen reichen wird.
