Cottbus: stadion-deal bringt energie-hoffnung!
Energie Cottbus kann aufatmen! Nur einen Tag nach dem sensationellen Aufstieg in die 2. Bundesliga gibt es auch rund um die Stadionfrage erfreuliche Nachrichten. Ein Deal, der dem Verein spürbar helfen könnte, langfristig zu bestehen.

Betreibergesellschaft soll finanzielle lasten abnehmen
Oberbürgermeister Tobias Schick ließ am Sonntag bei den ausgelassenen Aufstiegsfeiern wissen, dass das Leag Energie Stadion künftig von einer Betreibergesellschaft geführt werden soll. Dieser Schritt, so Schick, sei entscheidend, um den Verein finanziell zu entlasten und gleichzeitig die Chancen auf Fördermittel für ein neues Stadion deutlich zu erhöhen. „Ich habe mich mit meinem Landratskollegen abgestimmt, und wir sind fest entschlossen, eine Betreibergesellschaft zu gründen – mit dem Verein und einem starken Partner“, erklärte Schick.
Die Idee ist einfach, aber wirkungsvoll: Durch die Auslagerung des Stadionbetriebs in eine separate Gesellschaft soll es einfacher werden, staatliche Förderprogramme anzutapfen. „Das ist nicht nur eine Entlastung bei den Betriebskosten, sondern auch ein wichtiger Schritt, um den Verein wettbewerbsfähig zu machen“, so Schick.
Aktuell läuft eine Machbarkeitsstudie, um die Details des Vorhabens zu erarbeiten. Schick zeigte sich optimistisch, dass es schnell vorangehen könnte, dämpfte aber gleichzeitig die Erwartungen: „Das bedeutet nicht, dass wir morgen mit dem Bau beginnen. Es ist ein Prozess.“ Welches Unternehmen sich an der Betreibergesellschaft beteiligen wird, ist noch unklar, aber Schick gab an, dass bereits mehrere Interessenten vorsichtig angeklopft hätten.
Die Nachricht kommt zum genau richtigen Zeitpunkt für Energie Cottbus. Nach Jahren der finanziellen Not und des Kampfes gegen den Abstieg scheint der Verein nun tatsächlich einen Weg aus der Krise zu finden. Die Hoffnung auf ein neues Stadion und eine stabile finanzielle Basis ist greifbar. Ob dieser Plan wirklich zum Erfolg führt, wird die Zukunft zeigen, doch die Stimmung in Cottbus ist aktuell alles andere als schlecht.
