Corvette triumphiert in detroit: historischer sieg am stammsitz!

Ein paar Stunden zuvor hatte Álex Palou mit seinem IndyCar-Boliden in Pole-Position die Farben des Erzrivalen Chevrolet, HRC, gehisst. Doch dann folgte die Wende: Antonio García bescherte Corvette beim GP von Detroit einen lang ersehnten Sieg – direkt am Fuße des Renaissance Center, dem weltweiten Hauptsitz von General Motors. Ein Moment, der in die Geschichte der Marke eingeht.

Die rückkehr auf den thron: corvette feiert in detroit

Die rückkehr auf den thron: corvette feiert in detroit

“Dieser Sieg war uns besonders wichtig. Ich freue mich sehr, dieses Foto direkt am ‘RenCen’ machen zu können. Ich bin sicher, die Entscheidungsträger sind begeistert!”, jubelte García nach dem Rennen. Der Triumph markiert das Ende einer Durststrecke: Corvette siegte seit 2007 nicht mehr in Detroit, dem Austragungsort des Rennens und Heimat der Marke.

Das Rennen dominierte Brett Farmer im Corvette #3 (gemeinsam mit Alexander Sims) von Start bis Ziel. Er führte 75 von insgesamt 79 Runden an. Doch der Weg zum Sieg war alles andere als ein Selbstläufer. García musste in den letzten 20 Minuten gleich zweimal nervenaufreibende Neustarts meistern – darunter ein Kontakt mit einem Lexus, der zusätzlich für Aufregung sorgte. “Das waren echt stressige Momente. Bei einer Neustart lag sogar Öl auf der Strecke, und als führendes Fahrzeug war es schwer vorherzusagen, was einem entgegenkommt”, beschrieb der Spanier die brenzlige Situation.

Die Corvette-Piloten García und Sims klettern mit diesem Sieg in der GTD Pro-Wertung auf den vierten Platz vor. Sie liegen jedoch mit 31 Punkten hinter ihren Teamkollegen Tommy Milner und Nicky Catsburg zurück, die derzeit die Tabelle anführen. Die Konkurrenz im Titelkampf ist also noch groß, doch der Sieg in Detroit gibt Anlass zu Optimismus und zeigt, dass Corvette wieder voll angreift. Ein deutliches Signal an die Konkurrenz: Die Marke aus Detroit ist zurück!