Cordoba findet wieder: defensive stabilität sichert wichtige siege
Cordoba hat den Dreh raus! Nach einer verkrampften Phase, in der die Mannschaft um jeden Punkt kämpfen musste, kehrt nun die Leichtigkeitzurück. Die zuletzt wackelnde Abwehr findet endlich ihre Form, und das spiegelt sich in den Ergebnissen wider – drei Siege in den letzten Spielen lassen die Fans hoffen.

Die rückkehr der stabilität: ein wendepunkt?
Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Situation für Cordoba verändert hat, sobald die Defensive etwas kompakter steht. Lange Zeit war die Mannschaft für ihre Gegentore bekannt, ein regelrechter Albtraum für die Anhänger. Nach dem Jahreswechsel kassierte man in 14 Spielen hintereinander mindestens zwei Gegentore – ein Drittel einer kompletten Saison in der zweiten Liga! Selbst das Unentschieden gegen Mirandés konnte die Misere nicht aufhalten. Die Gegentore häuften sich, mal zwei, mal drei, sogar vier Mal gegen Andorra, Racing Santander und Burgos in El Plantío.
Doch nun scheint sich ein Umbruch anzudeuten. Mit der Rückkehr von Rubén Alves in Topform und der konstanten Besetzung des linken Außenverteidigerpostens durch Vilarrasa wirkt die Abwehr deutlich solider. Das Ergebnis: Zwei klare Siege in Cádiz (1-3) und ein hart erkämpfter Erfolg gegen Zaragoza (1-0) – und vor allem die erste “Null” seit dem Spiel gegen Burgos im Januar 2026 (2-0). Das Tor von Rubén Alves in der zweiten Halbzeit besiegelte den Sieg, obwohl der Schiedsrichterpfiff zunächst für Diskussionen sorgte.
Die Defensive ist nicht mehr das Problem, sondern eine Stütze der Mannschaft. Während die Mannschaft zwischen Dezember und Januar bereits sieben Spiele in acht Begegnungen gewinnen konnte, blieb das Tor auch damals oft unverschlossen. Die Tatsache, dass Cordoba nun in der Lage ist, seine eigene Defensive zu stabilisieren, ist ein Zeichen für eine neue Entwicklung.
Die Tabelle spiegelt die positive Entwicklung wider: Cordoba liegt mit zehn Punkten Vorsprung vor dem Abstieg, während die Konkurrenz mit 14 Punkten bedrohlich nahe rückt. Auch wenn die Hoffnung auf eine Platzierung in der ersten Tabellenhälfte schwindet, ist die aktuelle Form der Mannschaft ein Grund zur Hoffnung. Es bleibt abzuwarten, ob diese Entwicklung von Dauer ist. Die Mannschaft muss sich jetzt beweisen und die Chance nutzen, sich im oberen Mittelfeld zu etablieren.
