Colts setzen auf daniel jones – anthony richardson ungewiss
Die quarterback-entscheidung in indianapolis ist gefallen
Indianapolis – Die Indianapolis Colts haben sich für eine klare Richtung bei der Quarterback-Position entschieden. Trotz seiner schweren Achillessehnenverletzung wird Daniel Jones als Starting-Quarterback in die Saison 2026 gehen. Diese Entscheidung wurde bereits getroffen, wie ESPN berichtet. Gleichzeitig deutet vieles darauf hin, dass Riley Leonard nach seinem Rookie-Jahr die Chance erhält, sich als Backup zu etablieren.
Richardson's zukunft: ein fragezeichen
Die Situation um Anthony Richardson, den 2023 an vierter Stelle gedrafteten Quarterback, ist hingegen alles andere als klar. Obwohl es bisher keine offiziellen Trade-Anfragen von Richardson gegeben hat, zweifeln mehrere Quellen daran, dass es noch eine Zukunft für ihn in Indianapolis gibt. Seine Entwicklung ist kompliziert, insbesondere nach seiner vorübergehenden Degradierung im Jahr 2024 und der Konkurrenzsituation im Training Camp.

Verletzungspech und fehlende konstanz
Richardson’s Zeit bei den Colts war bisher von Pech und Inkonstanz geprägt. Nach einer vielversprechenden Rookie-Saison endete diese frühzeitig mit einer Schulterverletzung. Die Saison 2024 war ein Rückschritt, mit einer Liga-schlechtesten Completion Rate von 47,7% und 12 Interceptions, obwohl er 6-5 als Starter war. Er wurde zwischenzeitlich durch Joe Flacco ersetzt, kehrte aber zurück, bevor er aufgrund von Rückenproblemen erneut ausfiel.

Ballard und steichen äußern sich zurückhaltend
General Manager Chris Ballard räumte ein, dass die Frage nach einer Trennung von Richardson berechtigt sei, gab aber keine klare Antwort. Auch Head Coach Shane Steichen hält sich bedeckt. Besitzer Carlie Irsay-Gordon drückte zwar ihr Mitgefühl für Richardson's Verletzungspech aus, überließ die Entscheidung aber Ballard und Steichen. Richardson selbst äußert sich positiv und konzentriert sich auf die tägliche Arbeit.
Finanzielle aspekte eines möglichen trades
Richardson hat noch einen Vertrag bis 2026, wobei die Colts bis zum 1. Mai entscheiden müssen, ob sie seine Fünfjahresoption ziehen. Er ist im August mit einem Roster Bonus von 4,24 Millionen Dollar fällig und wird 10,82 Millionen Dollargegen die Gehaltsobergrenze gerechnet. Ein Trade vor dem 1. Juni würde den Colts 5,385 Millionen Dollar Gehaltsobergrenze einsparen. Der Markt für Quarterbacks könnte ein gewisses Interesse an Richardson wecken, wie die Trades von Spielern wie Kenny Pickett oder Justin Fields zeigen.
Richardson bleibt optimistisch
Trotz der schwierigen Umstände glaubt Richardson weiterhin an sein Potenzial. Er verweist auf seine Fortschritte im Training Camp und betont, dass er noch jung sei (er wird erst im Mai 24 Jahre alt). „Wenn ich noch die Chance habe, Football zu spielen, dann ist alles möglich“, sagte er. Seine Entwicklung und die Entscheidung der Colts werden in den kommenden Monaten genau beobachtet werden.
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