Cobolli kämpft sich durch: erster atp-sieg in monte carlo!

Flavio Cobolli hat sich in Monte Carlo einen hart erkämpften Sieg gegen den Argentinier Francisco Comesana (ATP-99) gesichert und damit erfolgreich in den Masters 1000 Turniertitel eingezogen. Ein Match voller Auf und Abs, das den italienischen Fans in der Tribüne ein Feuerwerk bot.

Arnaldi scheitert an fußproblemen

Arnaldi scheitert an fußproblemen

Während Cobolli jubeln konnte, muss sich Matteo Arnaldi geschlagen geben. Der Sanremeser, der als Lucky Loser ins Turnier kam, war gegen Cristian Garin von Beginn an auf verlorenem Posten und gab seine Partie deutlich ab. Ein Fußproblem nagt an ihm und bremste ihn entscheidend aus.

Das Duell gegen Comesana verlief alles andere als einseitig. Cobolli zeigte zwar Phasen großer Brillanz, insbesondere mit einem präzisen Rechtsschlag, der die Zuschauer begeisterte, doch der Argentinier hielt stets mit und konterte überraschend effektiv. Im zweiten Satz schien Comesana die Kontrolle übernehmen zu können, als er eine Führung herausspielte und Cobolli ins Schwimmen brachte. Doch der Romane biss sich durch und konterte im entscheidenden dritten Satz mit einer beeindruckenden Energieleistung.

“Berrettini ist ein Wahnsinn!”, jubelte Cobolli nach dem Spiel und bezog sich auf eine Anekdote über ein gemeinsames Abendessen, bei dem der Olympiasieger die Rechnung ohne zu zögern übernahm. Ein Beweis für den Teamgeist, der den italienischen Sport so auszeichnet.

Für Cobolli geht es im nächsten Spiel gegen den Belgier Blockx weiter. Ein Duell auf Augenhöhe, das spannende Tennis verspricht. Arnaldis Aus in der ersten Runde ist ein herber Rückschlag, besonders angesichts seiner hartnäckigen Fußprobleme. Ob er sich rechtzeitig für weitere Turniere fit machen kann, bleibt abzuwarten. Die Verletzung wirft einen Schatten auf seine bisherige Saison.

Die Zahlen sprechen für sich: Cobolli benötigte 2 Stunden und 32 Minuten, um den Argentinier zu bezwingen. Garin hingegen setzte sich in nur 90 Minuten gegen Arnaldi durch. Die Unterschiede im Leistungsniveau sind offensichtlich, aber Arnaldis Verletzung trug zweifellos zu seinem frühen Ausscheiden bei.